Sonntag, 20. August 2017

Book Whisper Challenge - White or Black - Aufgaben im September

Oje, Oje. Der August war gar nicht so gut für meinen SuB. Wie gut, dass es keine Strafpunkte gibt. Aber wir haben ja noch genug Zeit daran zu arbeiten. Und hey, ein nächstes Jahr wird es ja auch noch geben. *lacht*
ansonsten schlagen sich die Kämpfer sehr gut. Also nicht nachlassen auf den letzten Metern. Besonders da es in diesem Monat klein und winzig wird.

Hautaufgabe (3P)
 
Bienen sind gerade die Trendtiere in diesem Jahr. Ist euch das auch schon aufgefallen? Wir haben Romane über Bienen, Sachbücher und und und. Klar das wir da mit einsteigen müssen. Da ich aber weiß wie selten Bienen auf Covern sind, und da ja andere Insekten auch ihren Part in der Welt haben. Lest ihr in diesem Monat ein Buch, auf dessen Cover ein Insekt abgebildet ist.

Nebenaufgabe (je 1P)
1. Kleine Tiere. Kleine Bücher. Lest das kleinste (dünnste) Buch das ihr im Regal habt.
2. Artenvielfalt. Lies ein Buch aus dessen Titel du den Namen eines Insekts zusammensetzen kannst.
 Zusatzaufgabe (3 Punkt.)

 Insekten im Porträt. Sucht euch einen interessanten Vertreter dieser Gattung und stellt ihn uns mit Bild (könnt ihr euch im Internet eines suchen) und 3-4 Sätzen vor.


 Quest (2P pro Teammitglied )

Und um das ganze Abzurunden habe ich hier auf Teste dich ein süßes Insektenquizz gefunden. :D 
Wie gut kennt ihr euch nach diesem Monat der Krabbler aus?



Freitag, 18. August 2017

Die rogodanischen Schriften #1 Dämmerung des Widerstandes

Titel: Die rogodanischen Schriften #1 Dämmerung des Widerstandes
Reihe: Ja - Band 1 der - Die rogodanischen Schriften - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Tim J. Radde
Verlag: Indie-Autor
 Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-741842726
Preis: 0,99 $ (D) E-Book
12,99 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 412
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Erschienen: 25 August 2016
Die junge Frau hatte die zwei Tiere nach der Zeit liebgewonnen, auf der Reise hatten sie ihnen gute Dienste erwiesen und waren sehr zuverlässig.
In der Hauptstadt Jerobina liegt ein junger Mann bewusstlos auf der Straße. Gerettet von einem magisch Begabten versucht er, seinen Lehrmeister aus den Fängen der königlichen Stadtwache zu retten. Durch ihre Befreiungsaktion rücken sie in den Fokus des Herrschers und einer geheimen Macht. Der Krieger Endrael wird so durch die Vergangenheit seiner ihm unbekannten Eltern und die Verbundenheit zu seinem Ausbilder in einen aufkommenden Krieg zwischen den loyalen Schergen des Königs und einem wachsenden Widerstand verwickelt. Die Freunde entdecken einen drohenden Schlagabtausch, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint ... Endrael muss sich bewusst werden, ob er sich dem Kampf nach Gerechtigkeit widmen will oder den Pfad der Rache einschlägt. 
 
Das Cover wirkt eher mal etwas ungewöhnlich für einen typischen Fantasytitel und macht vielleicht gerade deswegen neugierig. Auf jeden Fall fühlt man sich immer ein wenig vom Buch beobachtet. *lacht*
Erster Satz -"Zu Beginn unserer Zeit erschuf der Eine Gott das Land, auf dem die Menschen leben."

Ich könnte euch hier von Endrael erzählen, welchen wir durch die Geschichte begleiten und von seiner Kindheit, seinem Werdegang als "Ritterlehrling" und dem Geheimnis um seine Eltern erzählen. Ich könnte auch von Pensa erzählen. Eine geschickte Diebin, die sich für ihre Familie aufopfert und irgendwie durchs Leben schlägt. Oder vom Widerstand und dem Krieg. Das Problem ist, das ich das ganze Buch über nicht sich wirklich wusste, was ich nun überhaupt zur Hauptgeschichte zählen durfte. Weswegen ich selbst hier dran gerade knabbere um zu versuchen einen groben Handlungsbogen zu zeichnen. Gerade habe ich das aber aufgegeben und lasse es so. Unten erzähle ich euch mehr. 

Der Stil des Autoren ist noch etwas holprig. Das merkt man, an den so manches Mal zu Längen Sätzen denen jedes Gefühl abgeht. Vor allen in Dialogen. Sie wirken als besäßen die Charaktere kein leben. Dies legt sich zum einen auf den Stil, zum anderen auch auf die Charaktere. Für mich besaßen sie beim Lesen keine "Stimme". Gaben mir nichts. Brachten kein Gefühl rüber. Dies zog sich leider durch das gesamte Buch. Hinzu kommt das Fehlen eines roten Fadens. Worum es wirklich ging, habe ich bis zum Ende nicht wirklich durchschaut. Zwar haben wir eine gewisse Anzahl an, für mich, Nebengeschichten. Aber das große fehlte mir. 
 
Endrael war erleichtert, nicht schon wieder etwas falsch gemacht zu haben. 

 In Sachen leben gehen leider auch die Charakter runter. Und sie beginnen sich Charakterlich im Verlauf des Buches immer mehr zu widersprechen. Das hat für mich dann leider auch nichts mit charakterlicher Entwicklung zu tun. Viel eher springt es wild hin und her. Da haben wir Endrael der bei Mönchen aufgewachsen ist, eine gesunde Neugierde besitzt aber sobald er mit dem Ritter unterwegs ist, ist plötzlich vollkommen anders ist. Es sogar so hingestellt wird, als hätte er dort bei seinen Mönchen nie er selbst sein können. Ich meine Hallo, der ist da von Kindesbeinen an aufgewachsen. Vermutlich liege ich nicht falsch, wenn ich denke, dass die Mönche, das eigentlich bemerken sollten, wenn ihr Schützling plötzlich vom Charakter anders drauf ist.
Oder Pensa. Die geschcikte Diebing, die schlau genug ist mit Tricks an ihr täglich Brot zu kommen, aber dumm genug um mit einer edlen, vollen Börse durch eine von Wachen gesäumten Gasse zu gehen und dabei noch laut zu rufen. Hallo?! Leider war das alles auch kein Einzelfall.
Hinzu kommt, dass ich mich das ganze Buch nicht mit auch nur einem Charakter identifizieren konnte Sie blieben lasse blass und leblos. Auch von Gefühlen oder Gedanken kam leider gar nichts bei mir an. 

 Leider konnte mich dieses Buch absolut nicht abholen. Und obwohl ich ihm bis zur letzten Seite eine Chance gegeben habe, änderte sich nichts daran. Dabei ist der Grundstein der Geschichte auf einer interessanten Idee begründet. Lediglich am Ausbau, an der Umsetzung, scheiterte es leider. Dabei liegt vor allen der Knackpunkt an dem für mich nicht ersichtlichen roten Faden und der Lebendigkeit des Textes. Potenzial ist zu erkennen, nur leider wurde es noch nicht ausgereizt.
Auch am Tempo des Textes hätte man noch drehen können. Gerade im Mittelteil plätschert alles eher vor sich hin, ohne das wirklich etwas passiert. Das zieht sich und wird so manchen Leser schnell die Lust verlieren lassen. 

Leider konnte mich der Erste Band dieses jungen Epos nicht mitnehmen.
1 von 6 Krümeltörtchen geht an "Die  rogodanischen Schriften".



Mittwoch, 16. August 2017

Mordpol

Titel: Mordpol
Reihe: Nein - Einzelband
Sprache: Deutsch
Autor: Marit Bernson
Verlag: Indie-Autor
 Genre: Krimi
ISBN: 978-15219-5768-4
Preis: 0,99 $ (D) E-Book
5,99 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 77
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Erschienen: 31 Juli 2017

DerWecker spielte "Jingle Bells", und Fernand schreckte hoch. Halb sieben. Alles von vorn.
Fernand hat die Nase voll von seinem daueralkoholisierten Chef. Dumm nur, dass er der Weihnachtsoberelf ist und sein Chef – richtig, der Weihnachtsmann. Einziger Lichtblick ist Fernands Assistent Perus, der ihm immer zur Seite steht und hilft, den Zustand des Weihnachtsmannes vor den anderen Elfen zu verheimlichen. Als der Weihnachtsmann bei einem Probeflug Fernands Haus zerstört, reicht es. Der Weihnachtsmann muss weg! Fernand und Perus beauftragen zwielichtige „Problemlöser“. Aber ist Auftragsmord wirklich das richtige Mittel?
Fall irgendwer zweifel daran haben sollte, wann man dieses Buch lesen sollte, so muss derjenige einfach mal einen genaueren Blick auf das Cover werfen. Toter alter Mann in rotem Mantel? Hängende Socken? Richtig! Ich halte mich also sozusagen an meinen eigenen Rat nicht und entführe euch mal mitten im Sommer zum eisigen Nordpol.  

Erster Satz - Wie er es hasste, Weihnachtsbriefe zu beantworten.

 Fernand ist ein Weihnachtelfe und als dieser weiß er um die Bedeutung und die Wichtigkeit von Weihnachten. Nur leider hat sein Chef, der Weihnachtsmann höchstselbst, da weniger Motivation. Außer diese hängen mit einem Bier oder zehn zusammen. Oder einer heißen Schokolade mit Schuss. Untragbar findet Fernand. Wie gut das sein Assistent das genauso sieht. Zusammen hecken sie einen Plan aus, um ihn zu ersetzen. Doch bald meldet sich Fernands Gewissen. Geist der Weihnacht ist etwas anderes . . .
 Zu Beginn des Buches hat mir das Tempo sehr gefallen. Denn wenn ein Buch nur so kurz ist, muss es voranschreiten um seine Geschichte erzählen zu können. Dies klappte auch erst einmal recht gut. Mit Humor und eigenen Charakteren entwickelte sich das in eine interessante Richtung, nur um dann im Mittelteil plötzlich auf der Stelle zu treten. Viel zu oft wiederholten sich fast dieselben Abläufe und leider hing sich dabei auch Fernands Charakter ein wenig in sich selber auf.
Gerade die Längen entstanden, weil oft nichts passierte außer Essen, von A nach B laufen und sich Gedanken um immer wieder den gleichen längst breit getretenen Gedanken machen.
Zum Ende zog es dann wieder an, leider etwas zu spät.

 Fernan hat mir zu Beginn sehr gut gefallen. Ein schlauer Elf der versucht alle anderen Elfen zu schützen und vor einer Enttäuschung zu bewahren. Das s dann aber gerade dieser Elf ist, der so verdammt blauäugig offensichtliches übersieht und sich dann am Ende über das Ergebnis wundert, hat mich wirklich geärgert. Dabei war sein Gegenspieler nicht mal sonderlich dezent.
Der einzige der für mich selber eine schöne Entwicklung durchgemacht hat, war der Weihnachtsmann. Weswegen ich das Ende etwas schade fand. 

Und wo wir beim Ende sind. Himmel habe ich mich darüber geärgert. Ich glaube, ich habe meine gesamte Umgebung genervt damit. Also wirklich alle. Und dabei haben wir gerade Sommer! Ich glaube im Winter, kurz vor Weihnachten, wäre ich noch zerknirschter gewesen.

SPOILER!!!! (Auch wenn ich versuche nicht so viel zu verraten. Aber ich muss es einfach loswerden!)

SPOILLLLERRR!!!!

Ich meine was soll dieses Ende? Das Böse gewinnt? Ich bin ja ein riesengroßer Fan von Alternativen Enden und gut der Weihnachtsmann geht hops, okay, auch damit kann ich leben. Aber warum gewinnt der böse? Fernand rutscht in eine Rolle der er vom Anfang an eigentlich widerspricht. Wo ist seine Durchsetzungskraft? Und die Elfen sind auch ziemlich dumm, wenn sie so schnell ihre Meinung ändern, sobald einmal einer seit ein paar hundert Jahren auf Arbeit fehlt.
Aber warum gewinnt das böse?

Das Ende hat es für mich tatsächlich verdorben. Denn das Buch an sich hat gute Tendenzen udn auch über die Längen hätte ich hinwegsehen können. Aber das Ende  . . . Fragt meine Kollegen, ich glaube die wissen gerade alle was ich meine. *lacht*
3 von 6 Krümmeltörtchen für das erste Weihnachtsbuch in diesem Jahr.