Samstag, 31. Januar 2015

Shadowfever

Titel: Shadowfever
englischer Titel: Shadowfever
Reihe: Ja- Fünfte Band der - Fever - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Karen Marie Moning
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3-5482-8085-1
Preis: 8,99 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 656
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Erschienen: 9. Dezember 2011
 Was bist du, Barrons?
MacKayla Lane, die Jägerin der Schatten, wird selbst zur Gejagten. Wem kann sie noch trauen, wer ist Feind, wer Freund? Im Kampf gegen die dunklen Feenwesen und auf der Suche nach dem Sinsar Dubh gerät Mac in Gefahr. Am Ende muss sie eine Entscheidung treffen – und bestimmt damit nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern das der gesamten Menschheit. Wird sie die Welt zerstören ... oder retten?
 Kann mir jemand mal verraten, was das mit diesem Cover soll? Ich meine, schaut euch alle nacheinander doch mal an? Fällt euch was auf? Genau! Der fünfte Band passt ja so gar nicht zu den anderen. Furchtbar, wenn ihr mich fragt. Ich mag es ja gar nicht, wenn Designer und Co. gerade beim letzten Band auf die geniale Idee kommen, was Neues ausprobieren zu müssen.
Grrrrrr . . .

 

Das Englische ist da vielll pflegeleichter und hält sich an seinen Stil. Wie immer sehr hübsch.

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 Erster Satz - Hoffnung macht Stark. Angst tötet.

Für Mac ist seit diesem Augenblick alles aus, seit dem sie ihn dort liegen sah.
Es war zu viel Blut.
Zuviel Tod.
Der Blick leer und glasig.
Nun wusste sie, dass sie erst jetzt in diesem Moment, wo er sie alleine gelassen hatte, wirklich das endgültigste in diesem Krieg verloren hatte. 
Als sie sich schließlich erhebt und geht, bleibt ein Teil bei ihm zurück.
Sie würde all dies ungeschehen machen. Sie würde das Feen-Buch nehmen und die Welt Zerstörren um sie für alle neu zu erschaffen. Dani würde glücklich sein. Sie würde ihre Schwester wiederbekommen.
Er wäre nicht für sie gestorben.
Sie hätte ihn nicht getötet.

Nehmen Sie sich zusammen, Miss Lane. Ich bin der Unseeli-König. Ich kann nicht sterben.

Sie tut sich mit dem Lord Master zusammen und Jagd mit ihm zusammen das Buch. Ihr ich fühlt sich selbst für sie fremd an.
Dann kommt es zum Zusammentreffen mit den Feen und Mac steht auf der Seite der Unseelis . . .

Karen Marie Moning bleibt auch im letzten Band der Fever-Reihe ihrem Stil treu. Mit Witz und überraschenden Wendungen, tieftraurigen Szenen oder rasanten Stimmungswechsel macht sie ihre Leser fertig und süchtig nach mehr. Dabei kann man gut und gerne zwischendurch einmal das Gefühl haben, als hätte sie ihre eigene Schöpfung aus dem Blick verloren, nur um den Leser dann mit einem ganz anderen Ende aus den Schuhen zu hauen.

Genauso wie wir Mac´s Entwicklung in den letzten Bänden verfolgen konnten, enttäuscht sie uns auch hier nicht. Und so einige Erkenntnisse, welche man in diesem Band über sie gewinnt, lassen Puzzleteile an die richtige Stelle fallen und dieser nette kleine Ahha!-Moment dabei ist wirklich nicht schlecht.
Barrons bleibt Barrons! Was soll man zu ihm sagen? Außer das er genauso Cool und einfach mysteriös ist, wie er sich schon vorher zeigte. Dabei lässt es die Autorin nicht zu, dass durch plötzliche Enthüllungen, sein Charm und seine Art verloren gehen. Fragen bleiben am Ende des Buches noch eine Menge über ihn offen. Und obgleich man vor Neugierde brennt, finde ich es gut. Wer weiß, vielleicht schreibt sie ja mal eine ganze Barrons-Reihe.
Von Danni hingegen habe ich mir etwas mehr gewünscht. Auch hier bleiben eine Menge Fragen offen. Allerdings schreibt die Autorin gerade wirklich an einer eigenen Dani-Reihe ♥ drückt die Daumen, dass sie übersetzt werden!!! ^-^

Man könnte ja meinen, dass es als letzter Band einer Reihe hier keine Fragen offenbleiben, oder zumindest keine ganz so gravierenden. Aber da irrt man sich gewaltig. Die Zukunft bleibt offen. Man weiß nicht wie oder was oder wer und viele Wege bleiben einfach unerwähnt. Das bietet natürlich Platz für noch mehr Bücher. ♥
Reihen zu einzelnen Charakteren, wie zum Beispiel die Dani-Reihe, welche ich ja schon anflehe, hier auch in unsere Regale zu wandern ^-^
Nimmt man alles zusammen, ist diese Reihe wirklich etwas Besonderes. Man kann sie nicht durchschauen. Immer wieder geht die Autorin Wege, die man selber so nicht erwartet. Sie macht Freunde zu Feinden, Feinde zu Freunden und schafft es einem am Ende eines Bandes hyperventilierend zurückzulassen und nach dem nächsten Band gieren zu lassen.
Genial. Wunderbar. Überraschend, und auch wenn man manchmal das Gefühl hat, sie würde sich selbst in ihrem Gespinst verheddern, tut es doch nur der Leser.

Mit einem weinenden Auge lege ich das Buch nun zu den anderen wunderbaren Teilen dieser Reihe. Leider ist es nun zu Ende, aber hoffentlich noch nicht vorbei, wenn artig die anderen Bände übersetzt werden. :D
6 von 6 Krümeltörtchen sind bei ihr ja wirklich keine Seltenheit. Ein wunderschöner Abschluss mit vielen Auf und Abs, der alle Fragen jedoch nicht klärt.


Freitag, 30. Januar 2015

Gefangene der Dunkelheit

Titel: Gefangene der Dunkelheit
englischer Titel: Dreamfever
Reihe: Ja- Vierter Band der - Fever - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Karen Marie Moning
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3-548-28084-4
Preis: 8,95 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 544
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Erschienen: 10. November 2010
Wer bist du, zum Teufel!
Die junge Seherin MacKayla Lane, die sich in Dublin auf der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester befindet, gerät in die Hände des gefährlichen Lord Master. Doch bevor der Herrscher über das Reich der Dunkelheit und seine Geschöpfe sie vollends in seinen Bann schlagen kann, wird Mac von ihren Freunden Dani und Barron gerettet. Vorerst in Sicherheit, erfährt sie, dass sich während ihrer Gefangenschaft Schreckliches ereignet hat: Die Barriere zwischen der Welt der Menschen und der der dunklen Mächte ist gefallen - und Macs Eltern sind in die Hände des Lord Master gefallen. Kann Mac sie retten und die Unseeligen in die Unterwelt zurückdrängen?
Toll!
Diesmal kann ich wirklich nicht am Cover herummeckern. Sie werden einfach immer besser. Hier kommt der Spruch "Übung macht den Meister" wohl wirklich zu tragen. Diese Stimmung durch die Wahl der Grüntöne, dann die ganze Pose und der durchaus herausfordere Blick. Im Hintergrund dann etwas, was wie Kirchenfenster aussehen könnten.
Toll!
Diesmal brauchen wir uns hinter dem Englischen wirklich nicht zu verstecken. :)

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 Erster Satz - Tod. Pest. Hunger.

 Das Ritual zur Rettung der Welt ist schiefgelaufen. Die Welt der Menschen und der Feen vermischt sich auf katastrophale Art und Weise. Menschen sterben. Die Schatten überfallen sie wie wilde Hunde und lassen nur eine brüchige Hülle dessen zurück, was einmal ein Leben gewesen war.
Und bald nicht mehr nur in Irland. Wie eine Wolke aus Pest und Tod verbreiten sich die Unseeli über die Erde. Hunderte Sterben. Tausende. Millionen.
Schutz gibt es kaum. Rettung ist keine in Sicht. Ist dies das Ende?
Mac selbst wird davon erst später wirklich etwas erfahren. Wie ein Tier ist sie in ihrem Pri-ya-Zustand kaum zu einem klaren Gedanken fähig.
Ihre Welt besteht nur noch aus den drei Unseeliprinzen. Ihren drei Meistern, die ihr gaben, was sie so sehnsuchtsvoll verlangt.
Als sie von Danni aus diesem Grauen gerettet wird, scheint ihr Leben verwirkt. Eine Pri-ya hat keine Hoffnung wieder zu ihrem alten selbst zurückzufinden.
Nur wie gut das Barrons an dieser Stelle wohl nicht ganz aufgepasst hat. Denn der wenig charmante Besitzer des Barrons Books an Bubbels steht wenig der Sinn nach einem neuem Feen-Objekt-Dedektor.
 Noch besser als die Vorgänger!
Wer glaubt das schreibe ich nur, weils im Band 2 so einen gemeinen Cliffhanger gab, der irrt sich wirklich. Denn obgleich es im Mittelteil einmal zu einer Stelle kam, welche sich dann doch etwas gezogen hat, war jede Seite dieses Buches ein Genuss. Gerade der Beginn war super. Da Mac in ihrem Zustand als Pri-ya nicht wirklich zu weit schweifenden Kommentaren fähig war, übernahm Dani einmal das Ruder und erzählte alles aus ihrer Sicht. Gerade weil ich das Kind so lieb gewonnen hatte, war ich begeistert. Aber auch die Szenen bis Mac wieder normal waren, zeigte das es eben doch möglich ist, erotische Anspielungen einzubringen, ohne gleich bis ins Detail zu beschreiben wie sich die Charaktere den nun genau bespringen. 
Das war einfach einmal anders, neu und erfrischend gut.
Ansonsten fehlt der Humor natürlich genauso wenig wie die Spannung. Und OH GOTT!!! Dieses Ende . . .  geht mal zwischenzeitlich sterben vor Neigier.
 In diesem Band ist mir mal wieder wirklich bewusst geworden, dass man bis auf Mac die anderen Charaktere schwer einschätzen kann. So weiß man nicht warum Vlane nun wirklich nett zu Mac ist (Liebe? Von einem Seeliprinzen? Berechnung? Etwas ganz anderes?),was Ro nun genau über ihre Eltern weiß oder warum sie so feindselig ist (Ist sie wirklich nur Sauer, weil Mac sich ihr nicht unterwirft oder steckt mehr dahinter?), und wo zum Teufel noch mal Barron überhaupt steht! (Und was ist er? Wasss! Das macht mich langsam wirklich fertig.)
All diese Dinge geben dem Charakteren das gewisse etwas. Leicht zu durchschauen ist hier jedenfalls nicht.
Geniale Stimmung beim Lesen und grüblerische Stunden sind vorprogrammiert

 Was ist das für ein Ende! 
Ja ich rede gleich mal vom Ende. Das war aber auch gemein. Ich habe vor Empörung über diesen Cliffhanger die halbe Nacht kein Auge zu tun können. Dabei kannte man so etwas ja schon von der lieben Autorin, welche ihre Leser bestimmt, hassen muss ;). Aber wo die anderen nur fies oder gemein waren, war dieser hier die reinste Qual!! Fragen schwirrten durchs Hirn und das Grübeln begann.
Schrecklich!!
Falls jemand also gerade mit dem Gedanken spielt, sich die Reihe zu holen. Greift gleich zu allen 5 Bänden. Dann könnt ihr gepflegt weiter suchten und müsst nicht erst eure Kollegen um den nächsten Band anschnorren ;).
Ein kurzer zäher Moment in der Mitte kann das Buch alles andere als aus meiner Begeisterung reißen. Solche tollen Charaktere wünsche ich mir gerne öfter, auch wenn man durch das Grübeln wohl graue Haare bekommt. ;)

Mit Bravour verdiente 6 von 6 Krümmeltörtchen. und ich suchte dann mal schnell den letzten Band, damit ich nicht noch durchdrehe. ;)


Donnerstag, 29. Januar 2015

Der Weg ins Labyrinth

Titel: Der Weg ins Labyrinth
englischer Titel: The Iron Trial
Reihe: Ja- Erster Band der - Magisterium - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Holly Black, Cassandra Clare
Verlag: Bastei Lübbe (one by Bastei Lübbe)
ISBN: 978-3-8466-0004-7
Preis: 14,99 $ (D) Hardcover
Seiten: 336
empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Erschienen: 14. November 2014
Feuer will brennen.
Wasser will fließen.
Luft will schweben.
Erde will verbinden.
Chaos will verschlingen.
Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.
Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt. Drehte ich es mal in diese, dann in jene Richtung und war etwas irritiert, weil irgendetwas immer auf dem Kopf stand. Eine witzige Idee, wie ich finde. Anfangs etwas irritierend, weil ein Teil vom Kopf immer darauf besteht, dass du dieses Buch eben falsch herum liest. Sehr witzig, auch wenn außenstehende nur einen kurzen Blick drauf werfen und dann irritiert die Stirn runzeln, weil der Titel auf dem Kopf steht. 


Ein besonderes Highlight ist neben dem tollen Cover hier auch der Buchschnitt. In schönem Kupferton sticht es einem doch gleich ins Auge. Besonders wenn man, wie ich, so ein Fan von diesen verzierten Buchschnitts ist. Was die anderen 4 Bände wohl für einen bekommen werden? Ich jedenfalls hoffe sie halten sich daran fest ^-^. 

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Auf das englische Cover bin ich, trotz unseres schönen, doch etwas neidisch. Ich mag diesen Stil Erinnert mich ein wenig an die Bücher von Rick Riordan.

Erster Satz - Aus der Ferne wirkte der Mann, der mühsam die weiße Wand des Gletschers erklomm, wie eine Ameise, die langsam seitlich an einem flachen Teller hochkrabbelte.

Cal will eigentlich nur eines. Durch die Prüfung fallen und dann nach Hause fahren, um den größten Eisbecher mit Gummibärchen zu essen, den es je gegeben hatte. Klar, er hatte schon ein komisches Gefühl. Man fiel ja nicht gerne durch Prüfungen. Auch dann nicht, wenn man dadurch überleben könnte. Und besonders ungerne, wenn man merkt, dass man sich nicht mal anstrengen brauchte, um durchzufallen, sondern es wirklich mit Leichtigkeit tat.
Doch dann das Unfassbare.

“Du wirst noch darum betteln, nach Hause fahren zu dürfen”
“Moment mal”, sagte Call. “Heißt das, wenn man bettelt, darf man gehen?”

Master Rufus wählte ihn trotz seiner miserablen Leistungen und alle seine Hoffnungen zerspringen. Er sollte wirklich dort hin. Ins Magisterium. Zu den Magier, welche Schuld am Tod seiner Mutter waren.
Doch bald schon zweifelt er. Konnte es wirklich so schlimm sein? Warum hatte sein Vater ihm verschwiegen, wie seine Mutter wirklich gestorben war? Und wer ist der Feind des Todes wirklich?
Fragen über Fragen. Doch als er die Antwort erfährt, würde Cal alles dafür geben, es nie darauf angelegt zu haben.
Den Zeilen merkt man natürlich das Kinderbuch an. Es ist ein junger Sprachestil, bei der ich es manchmal jedoch schade finde, dass eben durch das setzen "umgangssprachlicher Worte" klingt seltsam weiß es aber nicht anders zu erklären doch etwas der Schwung rausgenommen wird.
Im Buch begleiten wir übrigens Cal auf seinem Weg durch das Magisterium. Zusammen mit ihm gehen wir zum Unterricht, in die Kammer aus Sand und Langerweile, in den Speisesaal zu Pilzen und Flechten die nach Brathähnchen schmecken, oder paddeln mit ihm zusammen über die unterirdischen Flüsse. Dabei wird jedoch nichts bis ins kleinste Detail beschrieben und es so auch einmal der Eigenenden Fantasie überlassen, wie genau blinden Fische oder eine Flechtenpizza aussehen möge.
Beginnen wir doch bei Cal. Immerhin begleiten wir ihn die ganze Zeit durch sein Abenteuer und dürfen hier anscheinend eines nicht vergessen, denn es wird in alle paar Seiten durch diesen oder jenen Kommentar in den Vordergrund geschoben. Also nun bitte einmal ganz aufmerksam sein. Alllsoooo ....
CAL HAT EIN SCHLIMMES BEIN!
Haben das alle verstanden? Sicher? Ihr könnt es gerne noch mal lesen, wenn ihr mögt. Andererseits kann ich auch beruhigen, falls ihr euch unsicher seid, dass man das behalten kann. Denn es wird regelmäßig erwähnt. So sehr, dass ich zwischendrin nah daran war, ihm das Teil am liebsten einfach abzuhacken!
Abgesehen davon hüllen sich die Charaktere, inclusive Cal, nicht gerade in Decken aus Tiefe. Für Cal habe ich fast das halbe Buch gebraucht um ihn überhaupt mal einigermaßen zu mögen und bei seinen anderen Freunden weiß ich immer noch nicht genau, wie ich sie nun mag. Sie wirken mir zu eindimensional, haben wenig bis gar keine Tiefe. Mir fehlt hier einfach noch sehr viel, was die Charas an sich ausmacht. Platz nach oben ist also definitiv noch vorhanden.

Es tut mir Leid wenn ­ich euch gerade gleich wieder dieses Bein vor Augen halte, aber es geht nicht anders. (Und warum sollte es euch besser gehen als mir. ;) ) Aber ich stehe wohl schon nahe daran ein Trauma daraus zu entwickeln. Dieses Bein war über all. Ständig wurde erwähnt, hervorgehoben, unterstrichen das Cal nicht richtig laufen konnte, das Bein hier und dort und da schmerzte. Zum Geier, ja! Das Ganze hatte ich schon beim ersten Mal verstanden. Im Grunde war das so, als würde man ständig erwähnen, dass der/die Prota goldblondes Haare mit grünen Streifen hätte. Es kann eine Szene wunderbar auflockern oder unterstreichen, oder aber, wie hier, bis in die Hölle nerven und Mordgedanken wecken.
Ich meine, ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist. Aber bei mir könnte ein Chara auch ein drittes Nasenloch haben.Oder sollte hier vielleicht ein wenig auf die Mitleidschiene gehauen werden?
Sieht man davon und den recht blassen Charakteren ab, hat das Buch durchaus sein gutes. Denn Anfang zum Beispiel fand ich sehr interessant, der Mittelteil zog sich dann eher etwas, während die Übungen und der Kampf gegen die Lindwürmer beschrieben wurde. Dafür gab die Geschichte zum Ende noch mal richtig Gas und überraschte mich wirklich mit dieser Wendung. Weil das hatte, ich dann einfach nicht erwartet. Plötzlich war alles wieder offen und Fragen schwirrten in meinem Kopf herum. Teil zwei kann also wie ihr seht nur noch besser werden. Ich jedenfalls hoffe auf Charakterliche tiefe und das die Spannung da weitergeht, wo sie hier aufgehört hat.
Dann lasst uns mal hoffen. ^-^

Ach ja, damit wir uns auch richtig verstehen und nicht manche mit einer falschen Hoffnung an dieses Buch herangehen. Dieses Buch ist nicht Harry Potter! Und nur weil Zauberer erwähnt werden, sollte man es nicht damit in einen Topf werfen. Immerhin ist auch nicht jedes Buch in dem Drachen eine Rolle spielen wie Eragon, oder wo Vampire wie die Biss-Reihe. ;) 

Nimmt man alles zusammen hat man ein nettes Buch für zwischendurch, in dem leider das Potenzial, welche sind ihm steckt, noch nicht ganz herauskitzelt wurde. Das Ende weckt Hoffnungen und ich bin gespannt was es bringen wir. 
3 von 6 Krümeltörtchen verdient sich der erste Band der Magisterium-Reihe. Mögen es nächstes Mal hoffentlich mehr sein.

Neuzugänge Januar


Nach der Book-Whisper-Challenge, dürfte ich diese Worte gleich eigentlich nicht schreiben. Einfach weil ich mir gleich 3 x 5 Minuspunkte einhandel. Und doch muss ich es tun, denn, liebe Leser und Leserinnen, Buchsüchtige und die, die es werden wollen, hier ist der größte Feind jedes hart arbeitenden SuB-Abbauers. Unter Einsatz meines Lebens habe ich ihn für euch identifiziert. Den er trägt eine Menge Verkleidungen und doch ist es leicht, sie auf zwei Kategorien zu beschränken.

Familie.

Freunde.

 

Ja ihr habt richtig gehört! Es sind gerade jene Menschen um uns, die uns wegen unserem SuB gerne einmal necken und doch selber nicht Unschuld daran sind. ;)
So erging es auch mir. ^-^
Gekauft habe ich mir in diesem Monat das T.R.O.J.A Komplott (Ganz artig nur eines!). Gestern dann war ich auf einer Schulung und erhielt das Buch von T.C.Boyle Wassermusik geschenkt. Gut, das war eine höhere Macht. ^-^
Und heute kam ich nach Hause und was lag mit einem Post-it-Grinsen auf meinem Schreibtisch? Richtig. Changers und der, ich betone es ;), ZWEITE! Teil der Wings of Fire Reihe . . . und nein . . . Band 1 habe ich nicht. ;)

Aber kann man es mir verübeln, das ich mich über jedes ganz schrecklich freue? ^-^


Dienstag, 27. Januar 2015

Montagsfrage ^-^

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2015/01/montagsfrage-mit-welchem-ende-einer.html 

Von welchem Buch/welcher Reihe möchtest du dich gar nicht trennen?

 Wie ihr bestimmt an meinen letzten Rezi´s gesehen habt, bin ich gerade der Fever-Reihe von Karen Marie Moning etwas verfallen. Leider sitze ich schon am Fünften und letztem Band. *Seuftz* Aber dieses Buch hat wirklich so viel was ich an einer guten Story Schätze. Ein tiefes verzwicktes Thema, coole Bösewichte, undurchschaubare Mitspieler, eine/n tolle/n Protagonist/in. Und ständig verlockt es einem dazu, zu grübeln, eigene Schlüsse zu ziehen, alles wieder zu überwerfen. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist zum Beispiel Barrons. Man weiß bis zum letzten Band nicht, was er nun ist. Einfach genial. :D
 Als Zweites wäre da noch die Mercy-Falls Reihe von Maggie Stiefvater. Wie sehr habe ich die Trilogie geliebt. Es waren einfach mal andere Werwölfe. Und besonders Cole ♥♥♥ Natürlich konnte ich mich dann mit dem Ende nicht ganz abfinden und bin nun um so gespannter darauf wie das Spin-Off, welches im März nur für Cole und Isabell erscheint, sein wird. Vorbestellt ist es natürlich schon. ^-^ 

Wie sieht es bei euch aus? Gibt es ein Buch/eine Reihe, die für euch am liebsten nie ein Ende finden sollte?




Sonntag, 25. Januar 2015

Im Schatten dunkler Mächte

Titel: Im Schatten dunkler Mächte
englischer Titel: Faefever
Reihe: Ja- Dritter Band der - Fever - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Karen Marie Moning
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3-54828-083-7
Preis: 7,95 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 432
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Erschienen: 13. Januar 20010
Niemand sieht in seinen dunkelsten Stunden gut aus.
Die junge Amerikanerin MacKayla Lane sucht in Dublin nach dem Mörder ihrer Schwester Alina. Als ihr eine Seite aus Alinas Tagebuch zugespielt wird, ist sie schockiert angesichts der verzweifelten Zeilen ihrer Schwester. MacKayla muss erkennen, dass der Mörder ihr selbst immer näher kommt. Aber auch andere dunkle Mächte haben es auf sie abgesehen, und MacKayla ist gezwungen, ein Bündnis zu schließen - ein Bündnis mit einem Feind, dessen magische Anziehungskraft zur größten Bedrohung wird.
Gleich zu Beginn. Ich bin stolz auf die Macher. Diesmal sieht das Cover schon nach mehr aus. Ich hoffe nur einfach mal, dass es aus Berechnung so war, und nicht nur ein Zufallstreffer, weil rot-schwarz in 90% aller Fälle eine Stimmungsolle Kombination ist. Auch den Titel kann ich dieses Mal gutheißen. Er fast das Buchende gut zusammen.
Ansonsten gibt es nur noch zu sagen, dass trotzdem die Amerikaner wieder ein viel Schöneres bekommen. *Neidisch guck*

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 Erster Satz - Ich würde für ihn sterben.

 Nach ihrem kleinem Vampir-Desaster im vorigen Band, erfreut sich Mac dank ihres kleinen Unseeli-Snakes bester Gesundheit. Nur die Nebenwirkungen sind leider nicht zu verachten. Keine Übelkeit oder peinliche Blähungen versüßen ihr die Tage, nein vielmehr sind es diese schrecklichen Heißhungerattacken auf . . . Rino-Boys oder auch mal ein Stückchen aus der königlichen Feenschulter.
Dabei hat sie eigentlich anderes im Kopf zu haben. Die Unseeli ziehen sich zusammen. Es Rumort im Hintergrund und das Sinsar-Dubh verfolgt seine ganz eigenen Ziele und hinterlässt eine Spur aus Leichen quer durch die Stadt.

 Der heiße Wasserstrahl reinigte meine Haut, aber meine Psyche blieb von dem Traum besudelt. Das Gefühl, dass dies ein wahrhaft lausiger Tag wurde, konnte ich nicht wegschrubben. 
Ich hatte keinen Schimmer, wie lausig er wirklich werden sollte.

Auch die anderen Sidhe-Seherinen spüren die Gefahr und nach und nach erfährt Mac, in welcher Gefahr sie wirklich schweben, denn die Wände, welche Fennwelt und Menschenwelt voneinander trennen, sind nur noch hauchdünn. Nur eines kann die ewige Nacht noch aufhalten. Das Ritual in der Nacht von Halloween. Doch sollte nur eine Kleinigkeit schief gehen . . .
 Die Spannung zieht noch einmal an. Alles wird mehr. Intensiver und es macht mich fertig das ich immer noch nicht weiß, was nicht sein könnte. Statt sich also grinsend die Hände zu reiben und sich zu amüsieren wie blöd die Prota mal wieder ist, oder aber genervt die Augen zu verdrehen weil es mal wieder soooo offensichtlich ist, steht man hier als Leser auf einer Stufe mit der Protagonistin. Ungewohnt und seltsam und fast schon ein wenig frustrierend ist das. Also ungefähr das gleich, was Mac so durchmachen muss.
Der Stil der Autorin baut die Spannung in diesem Buch immer weiter auf. Diese Momente der Schwebe sind wunderbar getroffen und mit diesem Cliffhanger sind wirklich schlaflose Nächte garantiert. Ich weiß das, immerhin habe ich Band 4 auf Arbeit liegen lassen. ;)
Hach, wie sehr mit Barrons so als Charakter gefällt, kann ich euch selbst durch seitenlanges Schwärmen wohl nicht näher bringen. Aber er ist so undurchschaubar, düster und man beißt sich an ihm einfach die Zähne aus. Er gibt nur Preis was er preisgeben will und lässt eben gerne andere um ihn herum im Dunkeln tappen. Mir zumindest geht es so. Ich kann euch gar nicht sagen wie viele Millionen Theorien ich schon über ihn entworfen habe. Das macht einen schon ein wenig verrückt. ;)
Auch Mac kann mich wieder überraschen, auch wenn ihre mehrgleisige Art manchmal etwas verwirrend ist. Sie weiß sich auch in diesem Band zu helfen und ihre kleinen "Modeausbrüche" sind unheimlich witzig. Ein Regenbogen in der tiefsten Finsternis.
Etwas schade finde ich das Dani bisher so eine geringe Rolle gespielt hat. Ich mag diese junge Sidhe-Seherinen sehr gerne. Ihre jung-rebellisch-draufgängerische Art ist einfach nur genial. Man muss einfach grinsen, wenn sie auftaucht.

Am Ende von Band 2 hatte ich ja so einen kleinen Meckerer wegen ihrem Snack aus Unseeli-Fleisch angebracht. Mir gefiel ihre plötzliche "Übermächtigkeit" nicht. Sie veränderte sich in meinen Augen so in eine nicht wirklich praktische Richtung. Hier war sie wieder normal und, das fand ich genial, hatte mit der aufkommenden Gier/Sucht nach Unseeli-Fleich zu kämpfen. Ein tolles Detail, welches sich die Autorin da hat einfallen gelassen.
 Das Ende dieses Buches ist wirklich nicht gerade Leserfreundlich. Falls ihr also gerade am dabei seid und den nächsten Teil noch nicht habt, besorgt ihn euch schnell. Das Ende hat so einen fiesen Cliffhanger. Und ich würde euch auch davon abhalten, das Buch auf Arbeit/Schule zu vergessen. Es könnten die schlimmsten Stunden eures Lebens werden. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. *Hibbel*

Der dritte Band der Feaver Reihe lässt mich völlig gierig ach Band vier zurück. So wünsche ich mir das. :)

6 von 6 spannungsgeladenen Krümeltörtchen ergaunert sich auch dieses Band der Feaver Reihe. Ich kann Band vier schon nicht mehr abwarten. 


Mittwoch, 21. Januar 2015

House of Night #1 - Gezeichnet

Titel: Gezeichnet
englischer Titel: Marked
Reihe: Ja- Erster Band der - House of Night- Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: P.C. Cast und Kristin Cast
Verlag: FJB
ISBN: 978-3-596-86003-6
Preis: 16,95 $ (D) Hardcover
8,99 $ (D) Taschenbuch  
Seiten: 463
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erschienen: 23. Dezember 2009
"Aber ich bin erst sechzehn! Ich kann nicht mal rückwärts einparken"Wie soll ich deine Augen und Ohren sein?"
Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten...
Obwohl das Cover recht einfach gehalten ist, gefällt es mir sehr gut. Vielleicht ja auch gerade deswegen. Das halbe Gesicht mit dem veilchenfarbenen Auge lässt sich nicht eindeutig diesem oder jenem Charakter zuschreiben, und nimmt es so der eigenen Fantasie auch nicht ab, die Charaktere zu formen.
Das englische Cover unterscheidet sich, wie man sieht, fast überhaupt nicht vom deutschen. Ich persönlich finds gut. :)

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 Erster Satz - Gerade als ich dachte, noch schlimmer kann dieser Tag nicht werden, sah ich den toten Typen neben meinem Schließfach stehen.

Zoey ist im Grunde nicht nur normal, sondern so normal das es eigentlich schon wieder grenzwertig ist. An ihrer Schule kommt sie in der Hackordnung eher mehr schlecht als recht weg und wenn sie an ihr "zu Hause" denkt, wird ihr gleich noch drei Spuren schlechter. Doch alles geht genau an dem Tag den Bach runter, an welchem sie den Späher neben ihrem Spint entdeckte. Ein Vamyre-Späher.
Und plötzlich hat sie gar keine Chance mehr zu versuchen in ihrem Leben klarzukommen, denn es verändert sich von einer Sekunde auf die andere.

"Weiche von mir, Satan!", deklamierte er in seinm nervigen Predigerton.
Ich seufzte. "Nicht Satan. Ich bin´s".

Plötzlich ist sie Schülerin an der House of Night. Einem Internat für Jungvampire und muss sich mit all den dazugehörigen Dingen beschäftigen. Wie erwachender Blutdurst. Zickige Mitschülerinnen. Dem heißestem Typ der Schule in dessen eisblaue Augen man doch nur versinken wollte.
Oh, naja, vielleicht war nicht alles schlecht an ihrem neuem Leben. Das merkt Zoey schnell als sie sich recht bald in einer Runde gut gelaunter Jungvampyre wiederfindet. Nur die Oberzicke Aphrodite ist alles andere als begeistert von dem Neuzugang. Eine Tatsache die Zoe recht bald am eigenen Leib zu spüren bekommt.

Beginnen wir doch gleich einmal mit Zoey. Immerhin begleiten wir sie als das ganze Buch über durch ihr Abenteuer. Und was ich als erstes gestehen muss, ist das ich einem Charakter selten so zwiegespalten gegenüberstand. Auf der einen Seite mag ich sie sehr, ihre Art und ihr Gerechtigkeitssinn ist toll. Auf der anderen Seite wollte ich sie dann nur noch mit meinem Buch schlagen. Fest! Vielleicht lag es an der Extra-Portion Macht, welche dieser Charakter abbekommen hatte, fakt war nur, dass sie es manchmal wirklich übertrieb. Entweder wirkte sie irgendwie überheblich, besonders in dem ein oder anderem Gespräch mit Erik Night, oder etwas dämlich, wie wenn ihr Fast-Ex-Freund ins Gespräch/Spiel kam.
Ich meine, man muss doch nun wirklich mal wissen ob man mit jemandem zusammen sie oder nicht. Oder?
Ansonsten fehlen mir an ihr einfach gerade noch die Schwächen. Zu viel auf einmal ist eben selten gut.



Der ganze Rest der Gruppe ist noch nicht komplett greifbar. Klar ich mag Damien, den schwulen Streber-Vampir, der dem Buch durch seinen Fremdworteinsatz einfach immer wieder einen Schmunzler einbringt, und die "Zwillinge", welche einfach verrückt sind. Erik Night ist so ein kleiner Grund zum Schwärmen mit seinen tollen blauen Augen♥ und Aphrodite füllt perfekt die Rolle des ein kleinen, und doch passendes, Miststück aus.
Dennoch fehlt mir noch etwas die Greifbarkeit dieser Charakter. Sie wirken etwas Eindimensional. Vielleicht weil sie bisher eher hinter Zoey zurückstanden und mit ihrer "Unterstützerrolle" eher, wie eine Zierde wirkten.
Amüsant, spannend und ja, logisch, jugendlich. Dabei hätte ich mir jedoch gewünscht, dass man hier vielleicht mit den Schimpfworten etwas sparsamer umgehen würde. Denn auch wenn es sich um ein Jugendbuch handeln möge und auch die Protas jugendlich sind, fand ich das sähen dieser Schimpforte etwas störend. Es zerstörte für mich in den Momenten, wo sie fallen, leider die tolle Sprache.
Das Buch an sich ist aus der Sicht von Zoey geschrieben. Keine schlechte Wahl, wenn man bedenkt, dass sie die Hauptprotagonistin ist und man so auch eine Menge von ihrem Innerem mitbekommt. Von witzigen, zweifelhaften, hochtrabenden und tief fallenden Gedanken.

Ein Buch, das mich lange im Kreis rennen ließ, im Bestreben endlich zu einer Punkteentscheidung zu kommen.
Einerseits liebe ich es. Zoeys Art gefällt mir, meistens, wirklich gut und der in den Seiten verwobene Humor trifft genau meinen Geschmack. Dazu kommen die hier und dort fallen gelassenen Bemerkungen, die einen förmlich zwingen, an den Seiten zu kleben.
Und dann, ja hier ist das und ^-^, gibt es wieder Stellen wo ich Zoey einfach im nächsten See versenken will. Entweder, weil sie als Kind in einen Kessel mit Zaubertrank gefallen sein muss, das würde das alles vielleicht erklären, oder ihre manchmal wirklich Naive (das war mehr als diplomatisch) Art und Weise.
Dazu kommt noch die Veränderung, welche sie hier durchmacht. Anfangs begegnet sie uns als recht normales Mädchen, welches vielleicht einen recht zweifelhaften Geschmack in Hinsicht ihrer besten Freundin aufweist, jedoch im Grunde einfach normal sein will. Eher unauffällig und etwas schüchtern. Dies verändert sich im House of Night jedoch schlagartig. Bald schon legt sie sich sogar mit der Oberzicke Aphrodite an. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es wenn Charas sich weiter Entwickeln, aber hier ging es für meinen Geschmack etwas zu sprunghaft.

Ein Buch, das ein Hin und Her ist und dann gerade auf den letzten Seiten noch so viel Potenzial rüberbringt. Ich werde definitiv weiterlesen. Ich habe das Gefühl, das es sich nur steigern kann.



4 von 6 schwer entschiedenen Krümeltörtchen und hohe Erwartungen ans nächste Band.


P.S. Laut dieser Seite soll der Erste lang erwartete Film 2015 oder 1016 in die Kinos kommen.