Mittwoch, 27. August 2014

Die Bienen

Titel: Die Bienen
englischer Titel: The Bees
Reihe: Nein - Einzelband
Sprache: Deutsch
Autor: Laline Paull
Verlag: Tropfen
ISBN: 978-3-608-50147-6
Preis: 19,95 $ (D) Hardcover
 15, 99 $ (D) ebook  
Seiten: 346
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Erschienen: 23. August 2014
"Ich werde sie selber töten, wenn sie uns nichts mehr nützt", erwiederte Schwester Salbei. "Aber ich habe den ersten Fehler begangen. Ich habe auf eigene Faust gehandelt."
Ihr Name ist Flora. Ihre Nummer 717. Sie ist ziemlich groß. Ihr Pelz ist struppig. Andere finden sie hässlich. Doch sie ist klug und mutig. Und sie kann sprechen! Flora 717 ist eine Biene.
Das Buch ist mir durch sein wirklich sofort ins Auge stechendes Cover gleich aufgefallen. Der intensive Gelbton, zusammen mit dem Wabenmusster und der dunklen Wabe, mit der goldenen Biene verlockt das Auge auch einfach daran hängen zu bleiben. Denn ich persönlich habe weder hier mit Cover noch mit Titel gerechnet. Es ist einfach mal etwas anderes.
Eine besondere Überraschung hat der Tropfen-Verlag unter dem Schutzumschlag versteckt. Oder sagen wir mal eher halb-versteckt, denn immerhin sieht man ja eine goldene Biene durch das Wabenloch des Schutzumschlages. Was sich darunter verbirgt, seht ihr hier.

Im Original sieht es natürlich noch mal viel edler aus, wie Gold und schwarz eben sind ;), aber ich hoffe das Handybild gibt euch zumindest einen kleinen Eindruck. :3
 Natürlich werfen wir bei der Gelegenheit auch einen Blick aufs englische Cover. Das Motive erinnert doch schon sehr an jenes, welches sich unter dem Schutzumschlag verbirgt. Ich persönlich finde beide Cover sehr schön. Auch wenn das Gelb natürlich noch etwas mehr isn Auge sticht.

18652002 
 Erster Satz - Der alte Obstgarten befand sich im Belagerungszustand.

Flora 717 ist eine Biene aus der Sippe der Flora. Eine Hygienearbeiterin, die für die Sauberkeit des Stocks verantwortlich ist. Eine jener Bienen, über die alle verfügen dürfen und welche als unrein gelten.

Einer Flora ist es nicht erlaubt, Wachs zu produzieren, denn sie ist unrein, und auch kein Bienenharz, die sie ist ungeschickt und auch auf Futtersuche darf sie nicht gehen, denn sie kann nicht schmecken. Sie soll ihrem Schwarm nur dienen, indem sie für Sauberkeit sorgt, und alle dürfen über die verfügen.

Doch Flora ist anders. Und genau diese Andersartigkeit lässt sie schnell in den Rängen aufsteigen, sodass ihr sogar ein Besuch bei der heiligen Königin des Schwarms gestattet wird. Doch dann passiert etwas Schreckliches. Ein ziehen in ihrem Leib . . . dann legt sie unerwartet ein Ei.
Das größte Sakrileg ist begannen!
Und doch, trotz dieser großen Schuld, denn nur die Königin hat das Recht sich fortzupflanzen, liebt sie ihr Kind. Doch damit beginnt ein Wettlauf. Denn sollte jemand von ihrer Tat erfahren, wird sie sterben. Sie und ihr Kind . . .
Der Stil des Buches lässt sich wohl am besten mit einem Wort beschreiben.
Bienenbiografie.
Denn so ließt es sich. Wie das Leben einer Biene, aus der Sicht einer Biene und in Farben und Strukturen gekleidet, die ich trotz der Andersartigkeit doch genau wie Flora einfach annahm. Seien es die verschiedenen Sippen, wie die Floras, welche für die Reinheit sorgten, die Kaden, welche auf der Kinderstation dienten, die Disteln, die Wächter des Stocks oder eine der anderen zig Bienensippen.
Dazu der Aufbau vom Stock von der Kantine, zum Fächelsaal, der Kinderstation oder den königlichen Räumlichkeiten. Schnell hatte ich ein Bild im Kopf, mit dem man sich genau wie Flora, durch die Gänge wuselt.
Flora als Charakter war mir auf Anhieb sympathisch. Zum einen, weil sie nicht nur mutig und klug ist, sondern auch im laufe der Geschichte lernt, dass nur, weil die anderen Bienen ihre Sippe mit Abneigung straft, sie in dieser doch einen Zusammenhalt findet, den ihr wohl keine andere Biene hätte geben können.
Das andere, was mir noch sehr im Kopf blieb, waren die Drohnen. Als einzige Kerle in einer riesigen Horde von Mädchen, waren sie so machohaft, das ich mich über ihr späteres Ende so gar nicht wundern konnte. Ständig ließen sie sich Bedienen, prahlten und waren bequem und schrecklich verzogen. Nur Herr Linde veränderte sich im Verlauf des Buches und wird, neben Flora, zu meinem Lieblingscharaktern.
Natürlich dürfen auch ein paar Intrigen am königlichen Hof nicht fehlen. Eine besonders "nette Person"  ist hier Schwester Salbei. Ich konnte diese Biene vom ersten Moment nicht ausstehen. Warum? Nun, lest selbst. ;)

Ich muss sagen, das es das erste Mal für mich ist, das ich ein Buch aus der Sichtweise eines Insekts gelesen habe. Aber nach Mäusen und Bären und Katzen und was es nicht schon alles für süße Bücher in den Regalen gibt, dürfen natürlich auch die Bienen nicht fehlen. Dabei hat mir hier besonders gut gefallen, dass die Struktur innerhalb eines Stocks klar Definiert ist. Es gibt Sammlerinen und Trägerinnen, Säuberungsbienen, Drohnen und Co. Jede hat eine bestimmte Aufgabe.
Dabei schafft es die Autorin, dass man eben diese Struktur genauso einfach auch annimmt und sich sehr schnell darin zurechtfindet. Hierbei hilft es natürlich auch, das sie ebenso das wirkliche Verhalten der Bienen, wie das "Tanzen" zum Beispiel, mit einbezogen hat.


Etwas Abzug gibt es leider auch. Und zwar aus dem Grund, dass das Buch eben recht lange braucht, um sich in die eigentliche Story zu finden und den roten Faden überhaupt aufzunehmen. Lange hatte ich einfach nur den Eindruck, man bekommt eben eine Bienengeschichte erzählt, die zwar süß und umfangreich ist, aber nicht wirklich für mich ersichtlich einen wirklich Handlungsstrang verfolgt.
Obwohl es mir lange Zeit so schien, als folge der Geschichte kein wirkliches Muster, so hat sie ihn schlussendlich doch gefunden und mit Struktur und Aufbau mir viel Freude gemacht.
4 von 6 möglichen Krümeltörtchen für ein wunderschönes Bienenabenteuer, ergaunert sich Laline Paull mit ihrem Debütroman.


Freitag, 22. August 2014

Hilfe, ich bin ein Alien

Titel: Hilfe, ich bin ein Alien
englischer Titel: Helb, I´m an Alien!
Reihe: Nein - EInzelband
Sprache: Deutsch
Autor: Jo Franklin
Verlag: Coppenrath
ISBN: 978-3-649-61736-1
Preis: 9,95 $ (D) Hardcover
Seiten: 172
empfohlenes Alter: ab 9 Jahren (eher für Jungs)
Erschienen: 11. April 2014
Meine unfassbar nervige ältere Schwester Jessie hat einen Zufallsgenerator für ihre Launen. Sie springt ständig zwischen verschiedenen Zuständen hin und her. Ihre Favorieten sind:
NERVTÖTEND.
HERRSCHSÜCHTIG.
OBERFIES.
Schlaksig, viel zu groß geraten und irgendwie seltsam - das ist Daniel Kendal. Als seine supernervige Schwester ihm eines Tages eröffnet, er wäre in Wahrheit ein Alien, der auf der Erde ausgesetzt wurde, kommt Dan eine ungeheuerliche Idee: Was, wenn er völlig normal ist und alle anderen die Durchgeknallten sind? Wäre er auf seinem Heimatplaneten vielleicht gar kein seltsamer Freak, sondern beliebt oder sogar cool?
Gemeinsam mit seinen Freunden, dem Computer-Nerd Gordon und dem Furzweltmeister Freddo, heckt Dan einen ziemlich abgedrehten Plan aus. Das Ziel: den Alien Dan zurück nach Hause befördern!
 Schon ein Blick auf das Cover genügt, um zu wissen, in welchem Bereich der Buchhandlung man dieses Band finden wird. Die Farben sowie Comic-Dan petitionieren ihn schon für die Kinderbuchabteilung und ich könnte mir, auch von der schönen Innengestaltung her, gut vorstellen, dass er seinen Platz neben Greg beziehen kann. 


Auf den ersten Blick wäre das Buch also für Greg-Fans durchaus etwas um die Wartezeit für den nächsten Teil zu überbrücken. :3 

Erster Satz - Ich habe mit meiner Familie NICHT DAS GERINGSTE gemeinsam, das schon mal vorab. 

Eines Tages am Frühstückstisch, es war ein Morgen wie jeder andere auch, offenbart seine Schwester Dan aus heiterem Himmel, dass er eigentlich gar kein Teil ihrer Familie ist.
Er ist ein Alien.
Zurückgelassen von seinen Alieneltern.
Das erklärt natürlich alles, findet Dan. Er war immer schon anders. Viel zu groß und von seinen Klassenkameraden gerne gemobbt. Das war Diskriminierung von Außerirdischen. und bestimmt machten sich seine richtigen Eltern auf Keppler 22b schon schreckliche Sorgen. Suchten ihn ganz sicher in den Weiten des Universums.

 5 Alien-Beschäftigungen wenn man in einem Menschenbett gefangen ist:
1. Alle Simpsons-Comics noch mal lesen.
2. Die Sammelbilder mit tödlichen Giftschlangen neu sortieren.
3. Die Risse in der Decke zählen.
4. Ein bisschen döse.
5. Mehr fällt mir nicht ein. 

Wie gut jedoch das er nicht alleine eine Lösung finden musste. Seine besten Freunde halfen tatkräftig mit. Zusammen begannen sie ihre Mission, den Alien Dan zurückzubringen.
Ob das gut geht?
 Der Stil ist gut auf die Altersgruppe zugeschnitten. Dabei legt die Autorin besonders viel wert auf Humor und ich muss gestehen das auch mir kleine Schmunzler einfach über die Lippen huschen mussten. Sei es bei den verrückten Ideen der Gruppe, oder wenn sich Dan seine eigene Herkunft zu erklären versucht. Genauso humorvoll wird auch die "Aliendiskriminierung" beschrieben. Da wir alles aus Dans Sicht betrachten, helfen die gut im Buch verteilten Illustrationen eine Situation für den Leser entsprechend aufzuklären.
Einfach urkomisch.
 Der Hauptcharakter ist Dan. Er ist jung, viel zu groß für sein Altern und fühlt sich von seiner "Adoptivfamilie" nur halb geliebt. Immerhin scheint es ja auch keinem zu interessieren, das seine Hosen ihm mal wieder viel zu knapp sind. Und überhaupt kümmern sich nur seine besten Freunde um ihn. Im Verlauf des Buches steigert er sich da etwas rein, nur um am Ende dann die Erkenntnis zu haben, dass er dort wo er ist, doch sehr glücklich ist.
Nebendran stehen seine Freunde. Reichlich merkwürdig die beiden, aber dennoch passen sie einfach gut als Trio zusammen. Natürlich entsprechen sie hier sehr arg den Klischees. Genie. Schmuddel. Riese. Alle auf ihre Art Außenseiter.
 Seine Familie sie auch so etwas seltsam. Besonders die Eltern, die ihren Sohn nach einem Vorfall nicht ins Krankenhaus bringen, weil sie das Elfmeterschießen nicht verpassen wollten. 

Die wenigen Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Es war so süß und humorvoll beschrieben, dass ich wirklich neugierig auf das Ende war, auch wenn die neugierig dessen im Grunde schon von Anfang an sehr klar stand. Dennoch fand ich es einfach gut, in welcher Weise die Autorin dann doch eine Message vermittelt hat.
Es ist einfach klar das in einer Großfamilie auch mal jemand zurücksteckt. Das sich Zufälle häufen und man sich ungerecht behandelt oder nur halb-geliebt vorkommt. Genau in solch einer Situation findet sich Dan wieder. Dazu kommt dann der Ärger in der Schule.
Ein ziemliches Gesamtpaket.
Das Dan einfach zum Ende hin selber merkt, wie sehr er seine Familie liebt, trotz der alltäglichen Probleme, die bestimmt jeder schon mal erlebt hat, (Ärger mit den Geschwistern ect.)
Ich fand es einfach sehr gut, dass man trotz des Humors auch noch etwas Kleines mit auf den Weg bekommt. Und gerade Kindern öffnet das auf eine sehr sanfte und spielerische Art und Weise die Augen. Toll.
Der einzige Minuspunkt, den das Buch kassiert, ich habe es oben schon erwähnt, ist wegen dem wirklich sehr verantwortungslosem Verhalten der Eltern. Dan ist nach einer Aktion halb erfroren und sie beschließen, bis nach dem Elfmeterschießen zu warten. Sollten seine Lippen dann immer noch blau sein, können sie ihn ja immer noch ins Krankenhaus bringen.
Nicht sonderlich witzig.
Ein sehr unterhaltsames Buch, welches dem jungen Leser auch noch etwas auf den Weg gibt. Ich war begeistert.
5 von 6 Krümeltörtchen ergaunert sich Jo Franklin mit ihrer Geschichte um den Jungen Dan. Für Fans von Grags Tagebuch definitiv eine Überlegung wert.


Samstag, 16. August 2014

Die Rosenkriege - Sturmvögel

Titel: Die Rosenkriege - Sturmvogel
englischer Titel: The Human
Reihe: Ja - Erster Band der - Rosenkriege - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Conn Iggulden
Verlag: HEYNE
ISBN: 978-3-45341-7960
Preis: 9,99 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 608
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erschienen: 11. April 2014
"Er asst die Engländer. Seine Mutter war eine gute Freundin dieser Johanna von Orléns. Schon vergessen? Wir haben sie verbrannt."
"Völlig zu Recht", sagte Derry. "Du warst dabei, du hast sie gesehen. Wenn diese kleine Hexe nciht mit dem Teufel im Bunde war, dann weiß ich auch nicht . . . Aber du verstehst nicht. . . ." . . .
Ein Sturm zieht über England herauf: Der Kampf um die Krone beginnt
England 1437: König Henry VI. ist krank und unfähig zu regieren, das Königshaus gerät ins Wanken. Zudem droht ein Konflikt mit Frankreich, der England in eine Katastrophe reißen könnte. Die Vermählung Henrys mit der französischen Adeligen Margaret von Anjou soll die Macht des Reiches sichern. Doch das Bündnis mit den verhassten Franzosen ruft bei der Bevölkerung Empörung hervor. Richard, Duke von York, nutzt den Hass gegen den König und seine willensstarke Gemahlin zu seinen Zwecken – die Rosenkriege beginnen …
Kann man an diesem Cover überhaupt vorbeigehen, ohne hinzusehen? Dieses edle Gold und dann diese Kombination aus der Schrift und der Gestaltung mit den Rosen. Es erinnert mich an die Buchgestaltung von damals. Einfach toll.
Anscheinend musste wirklich erst mal Gold her, ehe ich mich von einem Historischen Roman locken ließ. ;)
Und auch das englische Cover braucht sich nicht zu verstecken. Weniger Gold, dafür ein schönes Spiel mit der Helligkeit. Unsere deutschen Rosen sind jedoch beiweiten schöner. ;)

http://d.gr-assets.com/books/1385271736l/17830079.jpg 

Aber auch die Innengestaltung mit Stammbaum und Karte ist einfach super. 


 Erster Satz - Unter dem Bett standen Schalen mit dunklem königklichen Blut, die der Artzt vergessen hatte.

Ein unfähiger König und ein Land versinkt in Aufruh.
Adel begehrt auf und flüsternd wird nach einem neuen König verlangt.
Das Volk ist nicht dankbar für den teuer erkauften Frieden mit Frankreich.
1437.
König Henry der VI. trifft eine folgenschwere Entscheidung. Für den Preis von mit Blut erkauftem Land, soll der Frieden nach Jahrzehntelangem Krieg gesichert werden. Eine Prinzessin aus den französischen Reihen wird das Band der beiden verfeindeten Länder besiegeln. Doch nicht jeder ist glücklich darüber. Das vertriebene Volk begehrt auf und zieht gegen den König zu Felde. Und auch hinter den eigenen Mauern ist der König von England nicht sicher . . . 


Conn Iggulden hat mich mit schon nach wenigen Seiten überzeugen können. Sein Stil lässt Geschichte lebendig werden und kommt ohne jegliche langwierige Erklärung aus. Statt sich also durch endlose Seiten Geschichtstext zu quälen, fällt man direkt in die Geschichte hinein. Und dann geht es los.
Schon gleich am Anfang auf den knapp 100 Seiten wechselt man als Leser regelmäßig das Geschehen. Einmal schaut man dem Meisterspion Derry über die Schulter. Dann belauscht man mit der französischen Prinzessin ihren Vater und erfährt zusammen mit einem Bogenschützen die Anfänge des Bauernaufstandes.
Es ist einfach unheimlich viel und zu Beginn war ich etwas verwirrt. Was hat A mit F zu tun? Warum macht B sich solche Gedanken?
Doch der Autor lässt seine Leser nicht lange in der Luft hängen. Bald schon erkennt man, wie sich die Handlungsstränge verweben, verflechten, dicker werden und mit einem Mal ist man direkt im Hauptgeschehen drin und es geht um alles . . .
Lebendig.
Das ist das erste Wort, was mit einfällt, wenn ich so die kleinen und großen Charakter, sei es König, Spion, Ritter, Lord, Bogenschütze oder Bauer, Revue passieren lasse. Jeder Einzelne, selbst der kleine Diener, der kaum einen Namen besitzt, fügt sich passend ins Gesamtgeschehen ein.
Mein besonderer Liebling ist der Meisterspion Derry, auch wenn ich bis jetzt nicht einmal sicher bin, ob man ihm schlussendlich wirklich so sehr trauen sollte. Dann natürlich die Königin, welche so liebenswert und willensstark ist. Ihre Art mit ihrem Gemahl umzugehen finde ich bemerkenswert. Und den Duke von Suffort, der so unerschütterlich Loyal ist.

Wenn ich von historischen Romanen immer ein derartiges Niveau erwarten kann, dann muss ich sagen wird dies nicht der Erste und letzte sein den ich mit zur Brust genommen habe. Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Schon weil Conn Iggulden es einfach gleich von Beginn an schaffte eine tolle Stimmung in dem Buch zu erzeugen. Lebendige Geschichte, die wirklich etwas vermitteln kann.
Was soll ich sagen. Ich bin wahnsinnig begeistert.
Dazu kommen dann noch das Intrigenspiel der Adeligen und die Aufstände der Bauern. Aber auch erfährt man viel über die damalige Gerichtsbarkeit. Über das Foltern und wie leicht es für jene mit Macht es war, ein Geständnis aus anderen herauskitzeln zu lassen. 
Ich jedenfalls war begeistert, und das obwohl ich immer sehr argwöhnisch am Regal mit dieser Genre vorbeigegangen war. Vielleicht habe ich auch gerade einfach ein Goldstück gegriffen? Nun das wird sich wohl bei meinem nächstem Abstecher zeigen. :)
Der HEYNE - Verlag hat auch noch eine schöne Seite direkt über das Buch erstellt. Unteranderem könnt ihr einen Blick in den Stammbaum werfen, und auch ein paar Bilder der Charaktere bewundern. Ich muss sagen, Henry habe ich mir zwar anders vorgestellt, aber der Duke von Suffort ist 1 zu 1 mit meiner Vorstellung getroffen.
Auf ganzer Linie begeisterte mich der erste Band von Conn Iggulden´s Geschichte über die Rosenkriege. Die Erwartungen an Band zwei stehen damit natürlich hoch. Möge er bald kommen.  
6 von 6 verdiente Krümeltörtchen, für den ersten historischen Roman meines Lebens. Wunderbar. Mitreißend. Authentisch.
Ich will mehr!


Dienstag, 12. August 2014

Black Dagger (2) - Blutopfer


Titel: Blutopfer
englischer Titel: Dark Lover
Reihe: Ja - Band 2 der - Black Dagger - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: J.R.Ward
Verlag: HEYNE
ISBN: 978-3-453-52301-2
Preis: 7,95 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 302
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Erschienen: 2. Juli 2007
Rhage nickte:"Groß genug ist das Haus auch. Wir könnten alle dort wohnen, ohne uns gegenseitig an die Gurgel zu gehen" - "Das hängt allerdings mehr von deinem Schandmaul ab als vom Grundriss.",meinte Phury grinsend.
Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften die je gegründet wurde:
die Gemeinschaft der BLACK DAGGER. Und sie schweben in tödlicher Gefahr: Denn die BLACK DAGGER sind die letzten Vampire auf Erden und nach jahrhunderterlanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose, attraktive Anführer der BLACK DAGGER, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren...
Das Cover des zweiten Bandes ist vom Stil her dem erstem sehr ähnlich. Ein fliegender Schwarm Fledermäuse und eine dominierende Farbe im Hintergrund. Ich finde die ganze Atmosphäre des Covers einfach mal wieder wunderschön. Und obwohl es so gesehen sehr einfach gehalten ist, passt es einfach.
Natürlich sehen wir uns auch die Englischen an, auch wenn sich im Vergleich zu "Nachtjadt" nichts verändert haben. Schließlich hat der HYENE Verlag aus einem englischen 2 Deutsche gemacht.


http://2.bp.blogspot.com/-65sSB63yUT0/UVjNRX_BcXI/AAAAAAAAJ6Y/Nl96LirdZB8/s1600/tumblr_mdcqoi3bdF1rj97amo1_500.png
http://i1.weltbild.de/asset/vgw/dark-lover-083182970.jpg
http://bookishtemptations.files.wordpress.com/2012/01/dark-lover-01.jpg

 Und wie schon erwähnt, bin ich viel zufriedener mit unserer Covervariante. :D
 Erster Satz - Kurz vor sechs hielt Butch vor Beths Haus.

Eine große Veränderung steht für Beth an denn ihr Vampirblut fordert immer stärker seine Übermacht ein. Ihre Wandlung ist nicht mehr länger aufzuschieben. Auch der König der Vampire weiß das und legt ihr nah ans Herz in seiner Nähe zu bleiben. Denn nur sein starkes Blut könnte ihr dabei das Leben retten . . .
Doch Beth ist nicht die Einzige, die sich mit ihrem neuem Leben arrangieren muss. Auch Butch stolpert mehr oder weniger galant hinein und sieht sich plötzlich in einem verdammten Vampirhort wieder. Doch das nicht alle Vampire so sind wie die Brüder, bemerkt er schnell als ihm Marissa begegnet . . .

"Hoffentlich wirst du das auch nicht müssen. Und jetzt sag mir noch mal: Wie heißt euer Wort für Ehemann?"
"Hellren. Die Kurzfassung ist einfach nur Hell, wie Hölle."
Sie lachte leise. "Na sowas."

Leider bleibt nicht alles ruhig und friedlich und den einzelnen Protas bleibt nur wenig Zeit sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen, denn hinter ruhiger Maske lauert längst ein Verräter. Und die Lesser sind schon immer schnell darin gewesen gewisse Situationen auszunutzen. Besonders wenn das Ziel der König selbst ist . . .
Das erste was bei Black Dagger immer sofort ins Auge fällt ist die schiere Anzahl an Sichtweisen. Mal ist man bei Wrath, dann wieder bei Beth, Butch, Marissa oder doch einem Lesser. Dass man als Leser dennoch nie den Überblick verliert, hat einfach etwas mit dem tollen Stil zu tun, welcher sich nun hier in Band zwei endlich auch mit Aktion und Spannung beweisen kann. In der Hinsicht einfach kein Vergleich zum ersten Teil. Ich bin begeistert von dieser Steigerung.
Der Humor der Brüder ist die Kirsche auf der Sahne. Ich liebe diesen raubeinigen Humor einfach, mit denen sie ihre Feinde triezen, sich untereinander necken oder einfach mal mit stillen Gedanken mich zum Schmunzeln brachten.
Auch hier in den Charakteren kann ich nun in Band 2 von einer enormen steigerung sprechen. Nicht nur das man nun so langsam aber sicher ein gutes Gefühl für die Charas entwickelt, und sie locker auseinanderhalten kann, man erfährt auch stückchenweise mehr von ihnen. Dieses Stückeln der Informationen verpackt in verschiedene Handlungsstränge, die allesamt dann doch einem roten Faden folgen, gefällt mir sehr gut.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Von Band 2 bin ich wirklich begeistert. Nachdem ich es schon recht lange nach dem ersten Teil aufgeschoben hatte, bin ich nun doch sehr froh der Reihe noch eine Chance gegeben zuhaben. Enttäuscht hat es mich nicht. Da wo ich zuvor Spannung und einfach Stimmung vermisst habe, legte es in Blutopfer gleich damit los. Die Romantik zwischen Beth und Wrath ging auf ein schönes Level zurück, so dass einfach auch die erotischen Szenen viel besser zur Geltung kamen.
Auch baute die Autorin die ganze Gesellschaft rund um die Vampire und Lesser weiter aus.
So gefällt mir das. ^-^
Mit einem Satz zeigte die Black Dagger Reihe endlich ihr ganzes Format auf und überraschte mich damit sehr positiv. An alle Leser also wirklich der Rat, lasst euch nicht gleich abschrecken, weil euch Spannung und Co. fehlt, ab Band zwei wird alles besser. :D
Mit absolut verdienten 6 von 6 Krümeltörtchen lege ich den zweiten Band der Black Dagger Reihe aus der Hand. Zusammen mit dem Wissen, das ich Band 3 nicht so lange vor mich herschieben werde.


Sonntag, 10. August 2014

Lesung - Henrike Spor "Heilbronn 37°"


Ladenschluss und OSIANDER öffnet für die erste Lesung von Henrike Spor die Tore. Der Andrang war riesig. Über hundert Lesebegeisterte strömten herein, um sich von der Autorin persönlich von ihrem Krimi "Heilbronn 37°" fesseln zu lassen.  




Dann wurde es still. Die Begrüßungsworte wurden gesprochen, man konnte die Erwartungen fast aus der Luft greifen.
Noch ein Schluck Wasser um die Stimmbänder zu ölen.
Dann ging es los.
Mit herrlicher Betonung und einem Stimmenspiel, das keine Wünsche offen ließ, gewährte sie den zuhörern einen Einblick in Tamaras Leben. Erweckte Ahnungen über ihre Vergangenheit und Vermutungen über ihre Zukunft.


   
Besonders gut hat es mir gefallen, wie die Autorin es schaffte, die Stimmung der Abschnitte wiederzugeben. Dieses Auf und Ab ihrer Stimme schaffte Tiefe und verlieh der ganzen Story eine herrliche Dynamik. Man fand sich direkt im Geschehen. Konnte sich von der Stimme treiben lassen und war fast schon etwas traurig, als der letzte Satz verklungen war.



Noch ein paar Worte der Autorin, es wurden einige Fragen beantwortet und dann ging das Gewimmel erst einmal so richtig los. Der Ansturm auf die Bücher war riesig und bald schon war die ganze Ladung aus. Ein Ergebnis das Selbst die Buchhändler überrascht hatte.
Und die arme Frau Spohr hatte wohl nach diesem Abend einen Krampf in der Hand. So fleißig, wie sie Widmungen zu Papier gebracht hat.
Als Resümee kann ich wirklich nur sagen, dass es eine tolle Lesung war. Man mochte gar nicht glauben, dass es ihre Erste war. ^-^
Ihr wollt jetzt auch wissen, worum es in Heilbronn 37° geht? Na das werde ich euch doch mal nicht verheimlichen.
Drückende Hitze liegt über Süddeutschland. Tamara arbeitet wie eine Besessene an den Bildern für ihre erste Ausstellung. Doch mit jedem Tag wird das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden, stärker, denn in ihrer Vergangenheit lauert eine dunkle Bedrohung: »Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!« Doch dieses Mal will Tamara kein wehrloses Opfer sein . . .

 Ich jedenfalls Blicke sehr zufrieden auf die Lesung zurück. Es war einfach ein schön stimmiges Gesamtpaket und ihr kennt das bestimmt, wenn die Autorin gut ließt, ist es die halbe Miete.
Ich jedenfalls werde mir den Krimi auf jeden Fall einmal zu Gemüte führen. Schon um herauszufinden, ob es auch so gut endet, wie es beginnt. ;)


Donnerstag, 7. August 2014

Silber - Das zweite Buch der Träume

Titel: Silber - Das zweite Buch der Träume
Reihe: Ja - Band 2 der - Silber- Reihe
Sprache: Deutsch
Autor: Kerstin Gier
Verlag: FJB
ISBN: 978-3-8414-2167-8
Preis: 19,99 $ (D) Hardcover
Seiten: 432
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erschienen: 23. Juni 2014
Ich war doch nicht eine von denen, die ihre Exfreunde stalkte, ihnen hinterhertelefonierte und einfach nicht akzeptieren wollte, dass Schluss war ... nein, ich war nur eine von denen, die das Handy anstarrten und dabei vor sich hin heulten.
 Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an? Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben - sowohl tagsüber als auch nachts ...
 Was kann man dazu noch sagen außer, dass es wohl schon einen Grund geben wird, warum es die Buchcoverweltmeisterschft bei Was ließt du gewonnen hat. :)
Es ist aber auch ein Traum. Das zarte Mintgrün und dann wieder verziert mit vielen kleinen und großen Dingen. Und wie toll ist es wieder gewesen, als ich eben jedes kleine Detail im Buch wiedergefunden haben. Die Liebellen-Livs. Das Gebüsch. Die veränderte Tür und die Schatten von Mädchen und Katze. Und natürlich die Traumschlüssel nicht zu vergessen.
Toll.
Ein wahres Schmuckstück im Regal.
 Erster Satz - Charles hatte es mir wirklich nicht schwergemacht, seine Tür zu finden. 

Woher weiß sie das alles?
Secreys schafft es mal wieder Liv zum Gespött der ganzen Schule zu machen. Zuerst philosophiert sie über das Liebesleben von Henry und ihr und dann posaunt sie auch noch lautstark heraus das Mia und Liv an dem Mord in der Nachbarschaft nicht gänzlich unschuldig war. Vermutlich war es ein Wunder, das ihre Namen nicht noch groß und breit auf dem Grabstein lesen konnten.
Doch woher hatte sie diese Infos? Sie konnte doch unmöglich alles gesehen haben. Oder doch? Spukte Secrecy persönlich vielleicht durch die Gänge? Und wenn ja, warum erzählte sie dann nicht mal über Dinge die Liv wirklich interessieren?

 Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.

Zum Beispiel, indem sie darüber schreibt, was Henry vor ihr verbirgt. Oder darüber wer Senator Tod Nord ist. Wahlweise auch darüber, warum ihre kleine Schwester plötzlich mit dem Schlafwandeln beginnt. 
 Genau wie beim erstem Buch begeisterte mich der lockere und humorvolle Schreibstil der Autorin.
Was mir jedoch hier gefehlt hatte was da Tempo. Während man im ersten Teil so wunderbar mitgezogen wurde, so trat hier das Band durch seine langen Daily life Abschnitte und den typischen (und absehbaren) Teeneproblemen leicht auf der Stelle. So brauchte Silber 2 fast gut über die Hälfte, um überhaupt so weit in die Geschichte hineinzufinden, das ich von einem roten Faden sprechen kann. Dann jedoch fand das Buch zu jenem Glanz zurück den ich im Ersten so geliebt hatte. Die letzten 100 Seiten waren dann ein Herrliches auf und hab und hin und her, dass ich froh war, es nicht wegen etwas Gemeinem wie Arbeit oder Schlafen unterbrechen zu müssen.
 Jedoch war es in der Zeit davor eher dürftig. Es passierte zwar immer was, aber es Passierte eben nicht wirklich was. Versteht ihr, was ich meine?
Was soll ich sagen, das wir sie die ganze Zeit im Buch begleiten macht es leider auch nicht besser.
Wo fange ich am besten an?
Oja, bei dem Geturtel. Ich meine es ist ja süß das sie uns Henry jetzt zusammen sind, aber das Liv sich zu solch einem kleinen "Kontrollfreak" mausert. . . naja . . .(Ich hoffe Kontrollfreak ist gerade das richtige Wort?) Denn ihr passt es ja so was von überhaupt nicht das Henry ihr nicht all seine Probleme brühwarm serviert. (Welche Probleme das sind, bekommt man dabei, auch Liv selbst, ziemlich überdeutlich im erstem Band angedeutet.)

Zuerst verwirren sich die Worte, dann verwirren sich die Begriffe, und schließlich verwirren sich die Sachen.

 Auf jeden Fall spielt sie mir da zu extrem leidend auf. Statt einfach zu akzeptieren das Henry seine Probleme eben nicht überall hin mitschleppt und breitscharrt. Himmel. Der Junge will auch mal an was anderes denken!
Und wie kann es nur sein das seine Freunde, die er jahrelang kennt, mehr über ihn wissen als Liv . . . *seuftz*
Mini-Spoiler.
Der zweite Punkt lag dann an Livs, zugegeben kein sehr nettes Wort aber verdammt es passt einfach, Dämlichkeit. Wie kann man so blauäugig sein den Gedanken gleich und öfter abzuwehren das es vielleicht kein normales Schlafwandeln ist, das Mia durchs Haus treibt? Wo das ja so unmöglich ist ...
Mini Spoiler Ende
Die anderen Charas bleiben dann größten Teils im Hintergrund. Henry hat vielleicht eine etwas größere Rolle. Aber auch nur weil er ja mit Liv rumturteln muss.   

Ich bin ehrlich, ich hatte mir mehr von Silber 2 versprochen. Sei es in Tempo, in Atmosphäre oder einfach in den Charakteren. Da die Gruppe aus Band eins so an sich zerstört war, hatte ich schon am Ende von Silber 1 geahnt. Aber warum musste dann Jasper auch noch fort? Damit Liv sich nicht mit vielen ihre Hero-Rolle teilen musste?
Von ihrem bereits erwähnten "liebenswürdigen" Macken einmal abgesehen störte nämlich gerade das mich. Das sie, gerade zum Ende, so etwas als Retter der Armen hingestellt wurde indem sie Henry gekonnt aus seinen familiären Problemen heraushalf. Alles ganz easy . . .

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.

 Das andere ist das regelmäßige geredeüber Livs Sexualleben (Gerade zu beginn fällt mir das sehr negativ auf.) Verdammt wie alt, sind die? Und was sollen solche Einwürfe?  Soll jedes 14 Jährige Mädel das so etwas ließt sich vielleicht genötigt fühlen sich den nächstbesten Jungen zu schnappen? Weil es ja anscheinend uncool ist? Also ne danke . . . ich war froh, als dieses Thema im Sande verlief.
Positiv ist mir wieder Secrecys Blog in Erinnerung geblieben. Nicht wegen der "Nettigkeiten", die sie wieder schrieb, sondern weil es einfach toll aufzeigte, was solcher Tratsch alles bewirken konnte. Im ersten Buch ging es da eher in den Humorischen Bereich, hier wurde es schon viel persönlicher. Mal sehen, was dann im Band 3 daraus wird und ob aufgedeckt wird wer Secrecy wirklich ist. Ehrlich? Ich könnte sogar damit leben, wenn es ein Geheimnisse bliebe. ^-^
Zum Ende (Letzten ca. 150 Seiten) erstrahlte dann Silber 2 wieder im gewohnten Glanz und fesselte an jede Seite. Auch das Ende lässt mich auf Band zwei Hibbeln. Diesmal zum Glück wieder mit einer, hoffentlich, kompletten Truppe. :D  
Letzten Endes rettete sich das Buch aus dem Loch von Daily life und Teenedrama. Darüber war ich ehrlich froh. Ich hatte diese unterschwelligen Geheimnisse einfach vermisst. Trotz allem sorgt der langsame Einstieg für Punkteinbuße. 

Knapp 4 von 6 Krümeltörtchen verleihe ich an Silber 2. Ein deutlicher Einbruch zu seinem Vorgänger und doch endet es mit Worten, die viel Hoffnung auf Band 3 machen. Ein Jahr noch warten meine Freunde. Dann erfahren wir, ob es mit einem Knall endet. :)