Dienstag, 29. Juli 2014

Mind Ripper

Titel: Mind Ripper
Reihe: Ja Band 1 der - FatefulFuture- Reihe
Sprache: Deutsch
Autor: Nadine Erdmann
Verlag: Selfpublishing- Amazon
Preis: 2,99 $ (D) ebook
Seiten: 308
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erschienen: April 2014
Ich wünsche mir aus tiefstem Herzen, dass das Leben nur aus schwarz und weiß bestehen würde. Dass es eine Garantie auf ein hübsches sauberes weißes Leben gäbe, wenn man einfach nur ein guter Mensch ist. Aber so ist das Leben nicht.
 Er will nur deine Seele…

London 2038: Das Cybernetz ist der größte Freizeitspaß, besonders unter Jugendlichen. Egal, ob man als Avatar in sozialen Netzwerken neue Leute treffen oder in interaktiven Rollenspielen virtuelle Abenteuer erleben möchte, die schöne neue Technikwelt bietet Unterhaltung für jeden Geschmack. Auch Jemma, Jamie und Zack verbringen dort jede Menge Zeit mit ihren Freunden.
Doch plötzlich fallen drei Jungen während ihres Aufenthalts in der virtuellen Welt ins Koma. Ihre Körper sind unversehrt, doch ihr Bewusstsein ist in der CyberWorld verschwunden. Wer oder was steckt dahinter?
Jemma, Jamie und Zack suchen nach Antworten – und kommen dabei dem Mind Ripper gefährlich nahe… 
Für jene, wie mich ^-^, für die das Cover der oft ausschlaggebende Punkt ist nach einem Buch zu greifen, kann dieses hier doch etwas abschreckend wirken. Alles wirkt einfach noch sehr grob gehalten. Auch passt die rote Schrift einfach, meiner Meinung nach, nicht ganz so gut ins Bild hinein. Vielleicht hätte aber auch schon eine andere Schriftart hier Wunder gewirkt.
Etwas anderes was mich etwas stört ist einfach das es in dem Buch um extrem hochwertige und realistische Cyberwelten geht, das Cover aber doch schon in sehr bescheidener Grafik gehalten wurde.
 Erster Satz - Die Erde bebte bei jedem Schritt, den die schuppige Kreatur tat..

Jahr 2038.
Längst ist das Internet nicht mehr auf historisches zwei- oder drei-D begrenzt. Es bietet dem Suchendem mehr. Von Cyber-Papageienfarmen, über Cyber-Clubs, Cyber-Bands oder eben Cyber-Games.

 "Sind das tatsächlich Goule?", fragte Will.
Zack nickte. "Eine ganze Menge sogar. Ich habe elf gezählt, aber es könnten auhc locker noch mehr sein."
"Und was machen die hier?", wunderte Jemma sich.
"Ehm, fressen?!"

Und gerade Letzteres erfreut sich bei den Freunden Zack, Jamie und Jemma viel Zeit. Zusammen bestehen sie Quests, kämpfen gegen Ungeheuer und retten sich aus Brenzliegen Situationen.
Als jedoch Stimmen in der Presse laut werden, welche von den drei ins Koma gefallenen Jungen berichten, legt sich ein Schatten auf diese so vertraute Welt. Was ist da passiert? Treibt vielleicht ein Irrer sein Unwesen in der Cxberwelt?
Bei einer Begegnung mit dem jungen Will, eröffnet sich ihnen plötzlich eine ganz neue Perspektive. Doch so verlockend es klingt, so waren sie doch nicht zum Spaß in dem noch unveröffentlichtem Cybergame Dark Grove unterwegs. Denn der Mind Ripper beschränkt sich nicht mehr aufs Spiel . . .
Gleich von Beginn an hat mich der Stil der Autorin überzeugt. Flüssig und einfach zu lesen. Die vorkommenden Perspektivwechsel, von einem Charakter zum anderen, wirkten gut gearbeitet ohne das man beim Lesen das Gefühl hatte zu springen oder kurz in der Luft zu hängen, weil man gerade nicht wusste, aus wessen Sicht man den nun eben die folgende Szene erlebte.
Besonders gut gefallen haben mir die atmosphärischen Beschreibungen der Orte im Cybergame. Allen voran der Hof mit den Ghoulen. Ich konnte die sabbernden Leichenfresser fast vor mir sehen. Toll. So etwas liebe ich einfach.
Dagegen stellten sich dann jedoch auch Szenen, die sich ziemlich zogen und im Daily life eigentlich nicht viel passierte. 
Es wurde zwar viel geredet und so, aber eher über Alltägliches. Das nahm die hochkochende Spannung, die man im Game aufgebaut hatte, wieder heraus.
Jemma, Zack und Jamie. Die Drei muss man doch einfach ins Herz schließen. Das gleiche gilt für Will und Ned. Toll ausgearbeitet, alle mit einer schönen Tiefe und sehr glaubhaften Zügen. Besonders Zack mit seinen Sprüchen habe ich geliebt. Dazu kam Ned, welcher ein wirklich gutes Talent hatte sich in Schwierigkeiten zu bringen.
Dagegen stand der einzige wirklich nennenswerte Nebencharakter etwas blass da. Das wäre dann nämlich Will und Neds Dad. Er war mir einfach . . . zu nett. Versteht ihr, was ich meine?

Ich habe mich dazu entschieden dieses Buch zu lesen, weil der Klappentext mir eine erwartungsvolle Gänsehaut über die Arme hat laufen lassen. Kennt ihr das? Diese geflüsterten Versprechen, die einem die, hier virtuellen, Seiten zuraunen?
Ich bin froh ihnen gefolgt zu haben. Das Lesen hat mir viel Spaß gemacht. Schon alleine weil eben die Charakter so schön ausgearbeitet worden waren und die Autorin eine Künstlerin darin war, düstere Orte zum Leben zu erwecken. 
Ganz ohne Abzüge kommt es mir dann aber doch nicht davon.
Zum einen ist es für mich kein Thriller. Natürlich waren eben diese schönen Gusel-Szenen dabei, und ich kann hier als Beispiel wieder den Hof der Ghoule anbringen, und ich habe sie geliebt, jedoch ließen die vielen und langen Daily life Szenen dann jedes Mal die aufkochende Spannung wieder in sich zusammensacken. Dann ging es eben um dies und das und Beziehungskisten. Hier hätte ich mir wirklich mehr Cyber-Grusel gewünscht und das andere etwas kürzer Treten lassen. So wirkte es für mich einfach zu sehr auf die Beziehungskiste ausgelegt. Besonders das hin und her zwischen Zack und Jamie war mitunter etwas ermüdend.
Das Zweite ist das Ende. Auflösung und "Knall" ist gut und schön, aber so sehr auf ein Happy End hätte hier vielleicht nicht gepocht werden müssen. Es wirkte auf mich einfach sehr unrealistisch das man der "Bösen Fraktion" dann einfach so verzeiht, obwohl sie wo es nur ging, Manipulierten, Beeinflussten und im Grunde alles nur für ihre Zwecke regeln wollten. Ich weiß das sollen Böse tun, das stört mich ja auch nicht. Aber dann dieses Friede-Freude-Eierkuchen . . . Für mich nicht realistisch und ließ das Buch für meinen Geschmack leider viel zu schwach enden. 

Lasse ich das Buch noch mal Revue passieren, kann ich wirklich sagen, dass es mir Spaß gemacht hat. Ich liebte die Atmosphäre in Dark Grove und war jedes Mal mindestens so enttäuscht wie Jamie, wenn es denn wieder zurückging.
Dazu kam, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, dass die Technik irgendwann so weit sein wird. Und verdammt, ich hoffe so sehr, dass das dann noch zu meinen Lebzeiten ist. ;)
Solide 4 von 6 möglichen Krümeltörtchen ergaunert sich der Mind Ripper mit tollen Charakteren und einem Stil der mich besonders in Dark Grove in den Bann geschlagen hat. Etwas mehr Zeit im Cybergame hätte ich mir allerdings dennoch gewünscht.


Montag, 28. Juli 2014

Montagsfrage ^-^

 Die Montagsfrage findet ihr wöchentlich auf dem Blog von  Libromanie.
Happy End erwünscht?
Also ich kann mit gutem Recht behaupten, das ich nicht zu der Fraktion gehöre, die gerne mal ihre Bücher an die Wand wirft, wenn es eben kein Happy End gibt. Klar manchmal bin ich etwas angesäuert über das Ende, besonders wenn es wirklich der letzte Band ist.Wenn dann so viel offenbleibt, ist das schrecklich für mich. Da erinnere ich mich so ganz spontan an den letzten Band der Wölfe von Mercy-Falls Reihe. Dieses offene Ende mit Cole und Isabel . . . - da hätte ich schreien können vor frust. ^-^ Wurde aber dann bald wieder versöhnt als ich auf ihrer I-net Seite lass das sie auf Fandrängen noch an einem viertem schreibt. Brave. :D
Aber zurück zum Thema. Ein Happy End muss es nicht unbedingt sein. Manchmal passt ein ganz anderes Ende einfach viel besser und ja, manchmal, sogar ein offenes. Es ist einfach auch mal nett die Charaktere in den Sonnenuntergang reiten zu lassen, ohne in einer öden und langatmigen Nachblende zu erfahren das sie einen Stall voll Kinder haben und und und. Ich denke ihr wisst was ich meine. ^-^
Bei mir ist es also wirklich von Buch zu Buch abhängig. Mit einem guteN Cliffhanger kann ich Leben, vorausgesetzt er kommt nicht auf den letzten Band zu liegen. :)

Aber wie sieht es denn bei euch aus? Sollen die Guten immer Gewinnen? Der Prinz sein Mädchen bekommen? Oder darf es auch mal abseits eines Happy Ends gewildert werden? 


Samstag, 26. Juli 2014

Die Stadt der Regenfresser

Titel: Die Stadt der Regenfresser
Reihe: Ja Band 1 der - Blutsbande - Reihe
Sprache: Deutsch
Autor: Thomas Thiemeyer
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-89941-448-6
Preis: 8,95 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 438
empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Erschienen: 15. September 2009
"Und warum sind wir dann hingefahren?" 
"Erstens, damit ihr begreift, dass die Wissenschaft immer dem Ruf des Mächtigen folgt. In Gebäuden wie diesem wird einem das erst richtig bewusst. Entgegen der allgemeinen Meinung geht es nur am Rande um Wahrheit und Erkenntnis. Viel mehr geht es um Macht. Wer sie besitzt, darf bestimmen, was wahr ist und was falsch. Er darf sogar behaupten, die Erde sei eine Scheibe. Seit Galilei hat sich daran nicht viel geändert."
Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen.
 Bevor ich überhaupt etwas zu diesem Cover sage, muss ich einfach erwähnen, dass der Autor es selbst gestaltet hat. Ist das nicht cool? Wie oft hat man so etwas schon? Und schaut es euch doch einfach mal an. Ein Fehlschlag war das hier wirklich nicht. Ich finde es einfach unglaublich schön. Weswegen das Buch ja auch bei mir gelandet ist. :) Ein absoluter Coverkauf. Hätte ich allerdings früher gesehen, dass es nur das erste Band als Taschenbuch gibt, hätte ich mich gleich fürs Hardcover entschieden.*seuftz*
 Erster Satz - Der Atem des Männes ging stoßweise.

Als Oskar dem Forscher Humboldt das Geld stibitzt, ahnt er nicht das diese Aktion ihn in ein Abenteuer befördert, das ihn übers Meer und durch verlassenste Landschaften führen wird. Doch sie sind nicht alleine. Jemand verfolgt sie. Jemand mit einem Mantel und flammendem Haar und einer offenen Rechnung.
Nun heißt es schnell zu sei. Denn niemand gönnt Humboldt einen weiteren Erfolg. Wie gut das die Seherin Eliza bei ihnen ist. Doch als eine uralte Prophezeiung ihren Tribut fordert, kann selbst die Priesterin nichts mehr tun. Es kommt zum äußersten. Die Königin fällt ...
 In einem schönen Jugendlichen still entführt uns der Autor in eine Welt in der Abenteuer, Geheimnisse und die ein oder andere Erfindung Hand in Hand gehen. So gleicht dieses Buch genau jenen, welche unser Hauptcharakter Oskar so gerne mag.
Abenteuerromanen.
Besonders begeistert hat mich einfach auch die Reisevorbereitungen, welche hier recht realistisch gehalten waren, ohne aber in langatmige Erklärungen oder dergleichen abzudriften. 
Auch die Spannung ließ nicht zu wünschen übrig, was der Autor hier sehr geschickt durch die Perspektivwechsel, von unserer Forschergruppe und ihren Verfolgern, in Szene gesetzt hat. Ein Cut wenns gerade "um die Wurst geht" verlockt halt einfach zum weiterschmöckern. ;)
Fiese, böse Cliffhanger.
Die Charakter waren, bis auf hier und da einige Kanten sehr gut und glaubhaft gelungen. Der Professor Humboldt erinnerte mich beim Lesen spontan an den Professor aus Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer. Ein sehr ruhiger und durchdachter, manchmal aber auch spontaner Charakter, der mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat.
Deine Nichte Charlotte war mir anfangs sehr unsympathisch. Sie ließ das kleine Prinzesschen heraushängen. Schrecklich. Ihre Wandlung war zwar nicht ganz für mich nachzuvollziehen, machte sie aber auf jeden Fall Sympathischer. 
Oskar war im Grunde mein kleiner Liebling, auch wenn der Autor auch hier nicht ganz so Akkurat war. Denn Oskar lebte zwar schon, seit er klein ist auf der Straße, kann aber lesen und sie ziemlich gebildet. Klar Bildung kann man sich auch verschaffen, wenn man lesen kann, aber wo hat er es gelernt, wenn er keine Schulbildung hatte?
Val hingegen war ganz anders. Sie war mir anfangs sehr sympathisch. Eben weil sie mal nicht das schwache Frauchen ist, sondern einfach nur cool.
Und dann wurde sie irgendwann nur noch fanatisch. So kam es für mich rüber. Ihre ganzen Handlungen waren einfach nur sehr fragwürdig irgendwann. . . 
Freunde von Jules Verns´s Abenteurerromanen werden an diesem Buch ihre Freude haben, vorausgesetzt er bedenkt kurz das angegebene Alter. Doch entgehen sollte man sich dieses wunderschön gestaltete Buch einfach nicht. Sicherlich gibt es ein paar Kanten an den Charakteren, die man hätte, vielleicht noch ausbügeln könnte, aber nichts war so gravierend, das ich sagen muss es hat mich schrecklich gestört beim Lesen.
Zum Ende hin schaffte es das Buch sogar mich noch mal zu überraschen. 
Freunde von Abenteuers, vergessenen Welten und geheimnisvollen Erfindungen werden mit diesem Buch ihren Spaß haben. Lasst euch nur durch die Altersangabe nicht in die Irre leiten.
4 von 6 verdienten Krümeltörtchen ergaunert sich der erste Band der Chroniken der Weltensucher.


Mittwoch, 23. Juli 2014

100 Fragen, an denen du erkennst, dass du zuviel liest

 Beim wuseln durch den Blog der Grinsemietz bin ich über diese nette kleine Liste gestolpert. Falls Lesen jemals zu einer anerkannten Krankheit erhoben wird, könnten sich Ärzte das hier schon mal als Inspiration für ihre Fragebögen nehmen ^-^
Ich zumindest konnte doch glatt nicht wiederstehen und musste mich selber mal testen. Wie viele Punkte ich wohl einfärben kann?
Alle Fett markierten Punkte treffen auf mich zu :)


1. Du hast mehr Bücher als Schuhe. (Definitiv! Ich  bin da eh eher praktisch veranlagt und habe nur vier Paar ^-^)
 
2. In allen Buchhandlungen der Umgebung bist du mit den Buchhändlern per “Du”.
3. In deinem Kalender sind die Erscheinungsdaten neuer Bücher rot markiert. (Bei meinen lang ersehnten nicht nur im Kalender . . .)
4. Leipziger und Frankfurter Buchmesse kommen für dich Nationalfeiertagen gleich.
5. Wenn du dich vor der Schule entscheiden musst, ob du dein Mathebuch oder deinen neuen Roman mit nimmst, nimmst du den Roman. (Ohhhh jaaaa . . . )
6. Du kennst dich in der Bücherei besser aus, als die Bibliothekarinnen.
7. Deine Eltern hören oft die Worte “Ich lese gerade, also lasst mich!!!”. (Jap. Damit mussten sie sich schon immer herumschlagen. Wobei sie dann aber erstmal froh sind das ich sie überhaupt bemerkt hatte ;)
8. Du bist ständig geistesabwesend und weißt nicht, was dein  Gegenüber gerade noch zu dir gesagt hat, weil du mit den Gedanken noch in deinem neuen Lieblingsbuch steckst. (Was kann ich den dafür das der Autoren solche Cliffhanger einbauen?)
9. Wenn du durch eine Buchhandlung wanderst, murmelst du vor dich hin: “Das hab ich schon, Und das hab ich schon. Das auch …” (Ganz so schlimm ist es da noch nicht. Also murmele ich eher "Das will ich, das auch und das .... " ;) )
10. Du weißt genau, wo alle deine Bücher hingehören und merkst sofort, wenn eines fehlt.
11. Du besuchst mehr als nur eine Buchhandlung, denn wenn du nur in eine gehen würdest, wärst du jeden Tag dort – und das ist ja peinlich!
12. Namen merkst du dir so: “Meggie, wie das Mädchen aus Tintenherz”, “Harry, wie Harry Potter” oder “Gideon, wie die männliche Hauptperson aus Rubinrot.” (Leider kenne ich zu wenige die die selben Namen wie Buchcharas haben . . . )
13. Viele Leute fragen dich verwirrt, woher du so viel verrücktes Zeug weißt. (Das erinnert mich an den Kochkurs meiner Schule und meine Erklärung zum Lehrer das ein Mensch, sobald er 100 Grad erreicht hat, genauso schnell gar ist wie ein Hühnchen . . . )
14. Wenn 13. eintritt, murmelst du ein “Das habe ich irgendwo gelesen”, obwohl du genau weißt wie das Buch heißt in dem du es gelesen hast. 
15. Wenn du dich zwischen einem Bett und einem neuen Bücherregal entscheiden musst, nimmst du das Regal. Wo sollen denn sonst deine Bücher stehen?! 
16. Wenn du alle deine Bücher aufeinander stapelst, kannst du problemlos deine Decke abstützen.
17. Du kannst überall lesen: Im Zug; im Bus, auch stehend, wenn es sein muss; auf der Straße; in der Schule; im Café um die Ecke; auf dem Laufband;… (Ironischerweise nicht im Auto, da wird mir immer schlecht :( ansonsten aber überall :) )
18. Du kannst immer lesen: Morgens, vor der Schule; während dem Essen; während dem Gehen; im Dunkeln; in der Kirche; mitten in der Nacht; … (Nur im Dunkeln nicht ^-^ Da ist es immer so eine Sache die Buchstaben zu erkennen ;) )
19. Wenn du umziehst, brauchst du mindestens 3 starke Männer, die deine Bücherkisten tragen – und selbst die sind danach fix und fertig! (Das prophezeit mir meine Mom ja für den nächsten Umzug ^-^)
20. Dein Leben ist nicht in Jahre, sondern in Kapitel unterteilt. (Und in Frühjahrs- und Herbstneuerscheinungen!)
21. Du hast immer mindestens ein Buch unter dem Kopfkissen. (NEIN! Da bekommt es ja Knicke! Bei mir liegt es auf dem Nachttisch neben dem Bett. )
22. Deine Eltern/ dein Partner murren ständig: “Mach das Licht aus und schlaf endlich.” und du ignorierst es. (Haben sie schon längst aufgegeben. Hartnäckigkeit zahlt sich eben aus.)
23. Du hast immer ein Buch in deiner Tasche. (Wer den nicht?)
24. Wenn dich jemand fragt, was du dir zum Geburtstag/ zu Weihnachten/ zum Jahrestag wünschst, antwortest du: “Ein Buch!” (Oder Buchgutscheine. Schließlich kennt ja nciht jeder meine Wunschliste ^-^)
25. Es ist schon mal vorgekommen, dass du ein Buch zweimal besessen hast. (Ja, das liegt dann aber nicht an mir ^-^. Ich kenne mein Regal. )
26. Es gibt Bücher, die du eigentlich auswendig kannst, sie aber dennoch immer wieder lesen musst.
27. Du kennst die aktuelle Bestsellerliste auswendig.
28. Du hast mindestens die Top 10 aus der aktuellen Bestsellerliste in deinem Regal stehen.
29. Wenn dich jemand nach deinen Hobbies fragt, antwortest du: “Lesen”. Andere Hobbies hast du nicht, denn lesen ist dein Leben! (Stimmt so halb. Lesen ist mein Hobby aber Bloggen, Zeichen, Schreiben und anderer Kram gehört einfach auch dazu :) )
30. Du fragst dich gerade erschrocken, wann in dieser Liste endlich mal etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft.
31. Deine Mutter drohte dir mindestens ein Mal alle deine Bücher aus dem Zimmer zu räumen, wenn du nicht endlich das Licht ausmachst und schläfst – und du erwiderst, dass du sehen willst, wie sie 500 Romane aus deinem Zimmer schleppt.
32. Deine Bücher liegen überall herum, weil einfach nicht genug Platz für alle da ist. Selbst wenn du das Regal bis zum Limit voll stopfst. (Das wäre eine grausame Vorstellung.)
33. Dein Bücherregal ist nach einem ganz bestimmten System geordnet, welches dir ermöglicht alle Bücher sofort zu finden.
34. Du hast mindestens drei Lieblingsgenre. (Und entdeckte hier und da gerne neue.)
35. In deinem Bücherregal ist jedes nur erdenkliche Genre vertreten. 
36. Wenn du auf einen Geburtstag/ eine Hochzeit eingeladen bist, schenkst du ein Buch.(Gibt es bessere Geschenke? Und halten definitiv länger als Blumen :) )
37. Du würdest gern mal ein Buch veröffentlichen.
38. Derjenige, der dich beim Lesen stört, ist Staatsfeind Nummer eins.
39. Wer eins deiner Bücher bekleckst, verknickt, verdreckt, einreist oder sonst irgendwie beschädigt, gehört deiner Meinung nach exekutiert. (Besonders wenn dann nichts gesagt wird -.- grrrr . . . )
40. Du kannst gleichzeitig Lesen und Gehen. (Kein Problem, nur Laternen sollte man dabei ausweichen)
41. In der Schule wirst du nie erwischt, wenn du unter dem Tisch heimlich liest. Beim Spicken aber fliegst du sofort auf. 
42. Du liebst jede Jahreszeit, denn im Frühling und im Sommer kann man draußen lesen und im Herbst und im Winter kann man es sich drinnen bequem machen und lesen.
43. Du kaufst dir mindestens 3 Bücher im Monat. (Wenn es den mal nur drei wären . . . mein SuB würde es mir wohl danken *seuftz*)
44. Du brauchst nie länger als eine Woche für ein gutes Buch – NIE! (Betonung liegt absolut auf GUTES! Buch.)
45. Dein Geld geht für folgende Dinge drauf: Bücher, Strom (für die Leselampe), Essen (kleine Lesesnacks). Und zwar in dieser Reihenfolge. (Meine Tierchen müssen hier jedoch noch ergänzt werden ^-^)
46. Wenn du Wörter hörst wie “das Einzigste” und “zwei Fensters” bekommst du Schüttelfrost.
47. Du weißt, dass die Vergangenheitsform von “backen” “buk” lautet.
48. Du kannst problemlos Synonyme für alles finden. (Teils - Teils
49. Wenn jemand ein Wort nicht kennt, kannst du es auf jeden Fall erklären.
50. Du weißt: Bücher sind immer besser als ihre Verfilmungen. (Und trotzdem gucke ich die verfilmung immer danach und rege mich auf.)
51. Büchern, die alle anderen toll finden, stehst du kritisch gegenüber. Denn dein Geschmack ist exquisit.
52. Trotz 51. liest du alles, was du in die Finger kriegst.
53. Du bist schon des Öfteren auf einem Buch aufgewacht. (Aus Rücksicht auf die Seiten habe ich es bisher immer geschafft es rechtzeitig wegzupacken ^-^)
54. Du besitzt ein Buch, das du noch nicht gelesen hast. Aber du hebst es auf – falls du mal nichts mehr zum Lesen im Haus hast. (Wenn es mal nur eines wäre . . . )
55. Bücher sind deiner Meinung nach 100x besser als E-Books.
56. Du besitzt trotzdem ein e-Reader aus Platzgründen. (Ein Geschenk von meiner Mom. Nur wird er von mir nicht benutzt. Ich brauche einfach das Gefühl eines Buches in der Hand.)
57. Du hast eine Liste im Kopf, welche Figuren du gern aus ihren Büchern lesen würdest.
58. Es ist für dich kein Problem, Zitate bestimmten Autoren oder Büchern zuzuordnen.
59. 57. erinnert dich an die Tintenreihe – du hast soeben beschlossen, sie mal wieder zu lesen. (Staubfinger und Gwin sind doch die Besten ♥)
60. Bei folgendem Satz willst du am Liebsten eine Schlägerei anzetteln: “Du kannst das Harry Potter Buch noch nicht gelesen haben, denn der Film ist noch gar nicht draußen.”
61. Lesezeichen gehen bei dir grundsätzlich immer in den Büchern verloren.
62. Du kannst nächtelang durchlesen.
63. Für Notfälle hast du immer eine Taschenlampe parat. So kannst du auch lesen, wenn der Strom ausfällt. (Keine Taschenlampe, aber mein Handy kan ziemlich hell leuchten :) )
64. Du besitzt noch dein liebstes Kinderbuch und hütest es wie einen Schatz.
65. Der Duft von frischer Druckerschwärze ist einer deiner Lieblingsgerüche. (Das selbe bei schon alten Büchern. Herrlich ♥)
66. Ein Tag, an dem du nicht gelesen hast, ist ein verlorener Tag.
67. Wenn du ein Buch bestellst, wirst du nicht mehr nach deinem Namen gefragt, den kennt der Verkäufer nämlich schon. Genau wie deine Nummer und dein halbes Bücherregal.
68. Selbstverständlich hast du schon mal beim Lesen geweint. (Gerade gestern wieder bei Vampire Academy. *Heul* Warum musste er sterben? )
69. Du hast keine Probleme damit, 68. zu zugeben.
70. Menschen, die nicht lesen, findest du blöd. (Nicht blöd, aber man hat deutlich weniger Gesprächsstoff.)
71. Du weinst manchmal an besonders schönen Stellen in Büchern, weil du dich so für die Figur freust.
72. Es gibt Namen, die für immer in deinem Kopf verknüpft sind: Bella & Edward, Cassia & Ky, Clary & Jace, Harry & Ginny, … (Gwin und Staubfinger, Dimitrie, Cole, Curran . . . )
73. Die oben genannten Namen kommen dir alle bekannt vor.
74. Du fragst dich immer noch, wann endlich etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft. 
75. Einer deiner größten Wünsche ist es, mal in einer riesigen Buchhandlung eingesperrt zu werden. (Welcher Bücherwurm nicht?)
76. Wenn du am Bahnhof “Kings Cross” in London bist, versuchst du heimlich, ob es Gleis 9 3/4 nicht doch gibt. (Kommt schon, das wäre doch die verlockung!)
77. Du behandelst deine Bücher besser, als manche Menschen – denn die Bücher haben deine Zuneigung verdient. (Uhhh . . . das hört sich böse an ^-^ Aber das kommt halt auch auf den Menschen an sich an ^-^)
78. Es gibt mindestens ein Buch, das du abgrundtief hasst. (Homo Faber . . . grrrr. . .)
79. Du hast, als du noch klein warst so getan als könntest du lesen. 
80. Du misshandelst alles als Lesezeichen: Briefumschläge, Kassenzettel, Papierschnipsel, Finger, Verpackungen aller Art, Kuscheltiere, …(Erfolgreich abgewöhnt :) Nun kommt immer brave ein Lesezeichen rein ^-^ Aber ein Kuscheltier als Lesezeichen ... wie? o.O)
81. Du hast mindestens 2 Verlage/ Autoren bei Facebook mit “Gefällt mir” markiert.
82. Dein Motto: “Ich kann alles lesen, aber nicht alles essen!”
83. Es gibt Bücher, die du schon auf Englisch gelesen hast, weil du die deutsche Übersetzung nicht abwarten konntest.
84. Von deinen Büchern sprichst du wie von guten Freunden.
85. Du könntest deine Freunde stundenlang über deinen aktuellen Lesestoff bequatschen. 
86. Ab und zu geht deine Fantasie mit dir durch. (Ab und zu? Immer XD)
87. Für dich gibt es das nicht: “Keine Zeit zum Lesen” (Ich muss Lesen. Besonders wenn es strßig ist, brauche ich es um mich wieder zu entspannen.)
88. Neue Bücher versetzen dich in Hochstimmung. (Alte aber auhc, besonders wenn sie bei mir ankommen. :) )
89. Gern würdest du mal die Orte bereisen, an denen deine Romanhelden waren.
90. Autoren sind für dich mit Gottheiten gleich zu setzen.
91. Du kannst ein paar Brocken elbisch. 
92. Bei jedem Spiegel fragst du dich, ob er vielleicht ein Portal in eine andere Welt ist.(Nein . . . ich muss dann meistens an Bloody Marie denken ^-^)
93. Du besitzt eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung, und weißt über alles irgendwas. (Begrenzt man das auf Fantasie würde es zutreffen. Warum hatten wir nur nie im Unterricht das Fach "Mystische Kreaturen?" )
94. Beim Lesen hast du dich schon mal verletzt. (Papierschnitte sind fies!)
95. Du brauchst keinen Yoga-Kurs, denn beim Lesen probierst du die abenteuerlichsten Positionen aus um es bequem zu haben.
96. Leute, die keine Bücher besitzen sind dir unheimlich. Du hast richtig Angst vor ihnen.
97. Ständig erlebst du Momente in deinem Leben, die dich an Szenen aus Büchern erinnern.
98. Bücher sind dein Statussymbol. (Absolut nicht! Ich liebe sie einfach.)
99. Die Bakerstreet in London & Orte wie Forks sind für dich Pilgerstädte.
100. Auf dieser Liste trifft erschreckend viel auf dich zu. Aber es stört dich nicht im geringsten, nein – du bist stolz darauf!
Uff. Das war viel. Nun geht es mal ans auszählen. *Spannung*  Es sind exakt 69 von 100 möglichen Punkten. Wow, da ist doch so einiges mehr zusammen gekommen als ich selbst erwartet hatte ^-^. Der Punkt mit den Messen könnte früher oder später vielleicht noch dazu kommen. Selber war ich leider auf noch keiner. Aber das will ich ändern. :) Und dann mal schauen ob wir die Zahl beim nächstem Test nicht noch etwas in die Höhe treiben.
Wie sieht es bei euch aus?

Samstag, 19. Juli 2014

Wir sind Weltmeister - Lesenacht

 

 Heute gehts mal wieder zu einer Lesenacht. Und nicht irgendeine. Eva hat sich da was feines ausgedacht und ruft alle lesewütigen zur Weltmeister-Lesenacht. :)
Ich bin dabei!
Ich starte heute mit einem neuen Buch. Die Chroniken der Weltensucher Band eins - Die Stadt der Regenfresser - habe ich unter meinem SuB hervorgezogen. Es liegt wirklich schon viel zu lange da. Also belebe ich mal eine SuB-Leiche wieder und bin gespannt, was mich erwarten wird. Gehe ich vom Cover aus, habe ich wirklich hohe Erwartungen. Es sieht so toll aus.


20 Uhr

Es ist Sommer! Wo macht ihr es euch bei diesen tropischen Temperaturen gemütlich?

 Ich verkrümel mich bei diesem Wetter gerne in mein Zimmer. Da ist es meist kälter als in anderen Räumen und dann auf dem Boden oder im Bett. Hauptsache etwas kühle von unten genießen. Recht häufig leistet mir dabei mein Hase Rusty Gesellschaft. Dann sie es allerdings nicht mehr so kalt ;). Der Gute ist ein eigenes Heizaggregat.

21 Uhr


Wer von euch hat das WM-Finale angeschaut? Diejenigen die während des Spiels gelesen haben, welches Buch habt ihr gelesen?

Während des Spiels war ich im Wohnzimmer. Meine Mom schaute WM und ich lass auf dem Sessel. Nur hin und wieder habe ich zum Fernseher geschaut, eher weil Mom mal wieder fluchte oder sonst etwas war. Aber ich kam, trotz hin und wieder lautstarken Unterbrechungen, auf über 120 Seiten. War also auch eine kleine WM-Lesenacht ;)
Gelesen ahbe ich übrigens den ersten Band der Blutsbande Reihe. Die Verwandlung.
Aktuelle Seite: 30

22 Uhr

Stell dir vor, du dürfest nur ein einziges deiner Bücher behalten, welches wäre es.

Uh ... gemeine Frage ... Das wechselt bei mir ja auch ständig ...mhh...ich denke ich wurde mir den ersten Band der Jazz Parks Reihe nehmen. Ich liebe den Stil der Autorin und den Sarkasmus der Prota :) Und diesen Vampir, der seine kleinen Phobien hat. :D
Aktuelle Seite: 45 -> war etwas abgelenkt vom bösem FB-Chat ;)

23 Uhr

Beschreibe dein aktuelles Buchcover mit drei Worten

Zahnräder. Junge. Voll.
Aktuelle Seite: 68 -> Es wird eine Menge gechattet und geblödet ;)

24 Uhr

Du kommst in einen Buchhandel, was tust du als erstes.

Tief einatmen und mich orientieren. Ich liebe dieses Gefühl von so vielen Geschichten umgeben zu sein, dem Geruch nach all diesen Seiten, manche bekannt, manche unbekannt. Einfach toll.
Aktuelle Seite: 99

1 Uhr

Wer aus deinem aktuellem Buch wärst du am liebsten? Und wieso?

Gerade habe ich noch keinen Charakter gefunden wo ich sagen würde der wäre ich gerne :) Askar ist mit sehr sympathisch und ich hätte gerne seine Kletterfähigkeiten, aber das wars dann schon. ^-^

Aber das wars nun für mich für dieses mal. Die Hitze drückt, langsam wird es etwas kühler und die Müdigkeit kriecht durch die Wohnung. Ich werde ihr dann mal folgen. Vielen dank für die tolle Lesenacht und bis zum nächstem mal. :)


Donnerstag, 17. Juli 2014

Blutsbande (1) - Die Verwandlung

Titel: Blutsbande (1) - Die Verwandlung
englischer Titel: The Turning
Reihe: Ja Band 1 der - Blutsbande - Reihe
Sprache: Deutsch
Autor: Jennifer Aremintrout
Verlag: Mira-Taschenbuch
ISBN: 978-3-89941-448-6
Preis: 7,95 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 460
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Erschienen: 1. Oktober 2007

Ein Biss - und Carrie ist wie verwandelt. Nachdem die junge Ärztin in der Pathologie von einem Toten angefallen wurde, kann sie auf einmal kein Sonnenlicht mehr ertragen, verspürt plötzlich einen unerklärlichen Blutdurst. Ist sie etwa Opfer eines Vampirs geworden? Auf der Suche nach den Gründen für ihre rätselhaften neuen Gefühle lernt sie den charismatischen Vampirjäger Nathan kennen - und verliebt sich unsterblich in ihn. Doch die Blutsbande, die sie an ihren 'Erschaffer' Cyrus fesseln, sind stärker ... Gleichzeitig fasziniert und abgestoßen von dem ebenso attraktiven wie bösartigen Untoten, gerät sie immer mehr in seinen finsteren Bann ...  
Man kann hier sagen was man will, aber dieses Cover hat doch mal einfach was. Nicht weil das Motiv vielleicht genial ist, das ist ja recht normal, aber diese schummrige Stimmung, welches dieses grün erzeugt ist einfach genial. Vor allen, da es recht gut zur Stimmung des Buches passt. Dieses oft nicht ganz Durchsichtige. Toll. Zudem bin ich froh das die Gestalter davon abgesehen haben Carrie dieses "Monstergesicht" zu verpassen. Aber darauf komme ich später noch mal zu sprechen.

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Auch das Englische ist wirklich nicht so schlecht. Vor allen, da es eben einmal nicht aussieht wie das Cover diverser Schundromane. Schade finde ich nur, dass man hier den Ärztinnen-Aspekt von Carrie weggelassen hatte. Gerade dieser Arztkittel mit dem Blut finde ich sehr stilecht.
Erster Satz -  Ich habe einmal einen Zeitungsartikel gelesen, in dem eine Umfrage über Ängste zitiert wurde.

Ein ganz normaler Tag verändert das Leben der jungen Ärztin Carrie schlagartig, als sie sich nach einem Zusammenbruch dazu entschließt sich eine Leiche in der Pathologie noch einmal genauer anzusehen.
Doch diese war verschwunden.
Denkt sie.
Bis sie überfallen wird. Zähne und Blut überall und mitten drin der nun nicht mehr so tot wirkende Leichnam.
Als sie wieder zu sich kommt, liegt sie im Krankenhaus und erholt sich von ihren Strapazen. Doch etwas hat sich verändert. Etwas in ihr. Woher kommt ihr plötzlicher Hunger? Die Sonnenallergie? Und die Müdigkeit bei Tage?
Ihre Suche nach Antworten treibt sie in die Nähe des attraktiven Vampirjägers Nathan, der sie anders als sein Sohn Ziggy nicht mit einer Axt willkommen heißt. Doch kann sie ihm vertrauen in Anbetracht des Ultimatums, das er ihr stellt? Und dann ist da auch noch das Sehnen durch die Blutsbande zu ihrem Schöpfer zurückzukehren? 
Die Gesichte im ersten Band der Blutsbande Reihe erleben wir gemeinsam mit Carrie. Es war ein guter Zug der Autorin aus Carries Sicht zu schreiben, da man so schnell ein sehr gutes Gefühl für ihren Charakter erhält. Zusammen lernen wir diese neue Welt der Vampire kennen. Dabei begleitet uns ein sehr angenehmer Stil, der flüssig durch die Seiten führt und sogar hier und da durch die freche Art eines Charakters zum Schmunzeln animiert.
Stellenweise ist es sehr ruhig, wer also ein Buch voller Fight-Aktion erwartet, wird hier leider enttäuscht. Dafür sind es eher die unterschwelligen Grausamkeiten, die eine fesselnde Atmosphäre erschaffen. 
Der Aussage des Publishers Weekly, dessen Worte auf dem Buchrücken den Debütroman der Autorin anpreisen, muss ich jedoch widersprechen. Stellenweise ist es durchaus etwas heftiger, aber "nichts für schwache Nerven" finde ich dann doch arg übertrieben.
Ein Buch steigt und fällt ja wirklich mit den Charakteren. Sie können einem Werk tiefe verleihen, oder direkt zur nächsten Müllhalde des guten Geschmacks karren. Und nachdem ich mit meinem letztem Buch gerne die Charaktere schlagen wollte, ist es hier wieder mal angenehm gewesen, ganz gut ausgearbeitete Personen vor der Nase zu haben.
Da haben wir zum einen Carrie, welche mal wirklich überzeugend ihren kleinen Knacks aus der Kindheit vermittelt, ohne mir direkt höllisch auf die Nerven zu gehen. Gleichzeitig gefällt mir ihre argwöhnische Art. Sie denkt gerne erst einmal über etwas nach, wie zum Beispiel über die Bewegung zur freiwilligen Ausrottung von Vampiren.
Das Einzige, was mir an ihr etwas gestört hatte, war das sie stellenweise, einem kichernden Teenager glich, sobald mal hier oder da ein Shirt nicht unbedingt da war, wo es hätte sein sollen. Aber man kann wohl nicht alles haben.
Über Nathan als Charakter kann ich da weniger sagen, außer das Raue Schale, Weicher Kern ganz gut auf ihm zutrifft. Er hatte einfach nicht viel Raum in dem Buch gehabt. Ich hoffe aber das es im nächsten anders wird.
Nun kommen wir mal zu meinem Liebling. Cyrus. Nicht weil er so ein netter Kerl ist, verdammt ich würde wohl schreiend vor ihm weglaufen ;), aber einfach weil er eben mal nicht so ein 0-8-15 Bösewicht ist, wie er einen leider viel zu oft in Büchern gerne mal begegnet. Gleichzeitig hat er eine Vergangenheit, wo ich es fast schon verstehen kann, dass er eben ist, wie er ist. Gut heißen tue ich das natürlich nicht, aber als Charakter ist er mir definitiv in Erinnerung geblieben.
Wer Vampirbücher liebt, sollte sich den ersten Band der Blutsbande Reihe nicht entgehen lassen. Dieses Buch hat einfach viel was ich an guten Vampir-Büchern zu schätzen weiß. Vor allen das eben Carrie mal nicht gleich fröhlich frisch in die nächste Bewegung einsteigt, sondern mal Argwohn an den Tag legt ist toll.
Das eine was mich jedes Mal wie blöd Grinsen musste belief sich auf ihre Erscheinung. Also die der Vamps. Und zwar wird beschrieben das sie sich wenn sie Trinken etwas in den Monstermodus "Verwandeln". Sprich mit Schnauze und Zähne und Co. Und ich hatte jedes Mal so einen Fledermauskopf vor Augen, der auf Menschenschultern sitzt. Das tat mancher ernsthaften Szene einen Abbruch. Versteht ihr was ich meine. ;)
Das andere bezog sich auf einen kurzen Teil der Szene in der Carrie ihren Schöpfer zusammenschlägt. Ich meine es ist ja auch so realistisch das ein Zwei-Monate-Vampir einen 200 Jahre alten Vampir an die Wand spielt. Ich mag solche Darstellungen einfach nicht. Das Ende des Kampfs hat mich dann zwar wieder versöhnt, aber dieser leicht Nachgeschmack blieb einfach. Es ist einfach unlogisch.
Nimmt man alles zusammen hat mir dieses Buch, bis auf kleinere Ecken und kannten, gut gefallen. Besonders der Böse traf einfach mal sehr meinen Geschmack und auch die Hauptprota glänzte durch das Vorhandensein eines Gehirns. 
Stolze 4 von 6 möglichen Krümeltörtchen ergaunert sich Die Verwandlung und ist eine Empfehlung für alle, die mal einen guten Bösewicht hautnah erleben wollen.